Newsletter Dezember 2021
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Presse Newsletter

Inhalt

  1. Weihnachtsgrüße
  2. Vorwort Newsletter Dezember 2021
  3. Verabschiedung von Pfarrer Josef A. Peters beim Mitarbeiterfest
  4. Konstituierende Sitzung des Aufsichtsrates
  5. Torsten Gunnemann nun Vorsitzender des MTK- Jugendhilfeausschusses
  6. Ehrungen langjähriger Mitarbeiter*innen im kirchlichen Dienst
  7. Personalinformationen - neue Mitarbeiter*innen im CV Main-Taunus
  8. „Eine Million Sterne“ in Hofheim
  9. Beratungskapazität in Flörsheim erhöht
  10. Fotografie wohnungslos I & II
  11. Caritas-Ehrenamt ist vielseitig und macht Spaß
  12. Die Kleine Oper Bad Homburg spielte Till Eulenspiegel
  13. Tafel Hattersheim-Hofheim: Jahresbericht 2021
  14. Deutsch sprechen und anderen helfen
  15. „Aktion Backtüte“ für die Tafel Hattersheim-Hofheim!
  16. Impftermine in den Tafeln
  17. Projekt Mit-Mach-Punkt ging im Oktober zu Ende
  18. Auch neue Kleidung ist sehr willkommen
  19. „Wir stellen die praktische Pflegeausbildung auf ganz neue Füße“
  20. Fachstelle Demenz und Freiräume
  21. Eheleute Horn Stiftung spendet 10.000 Euro
  22. Impressum
Weihnachtsgrüße


Jedes Jahr feiern wir Christen weltweit an Weihnachten die Geburt Jesu als Fest der Liebe, des Friedens und der Versöhnung. Der Advent hat begonnen als Zeit der Vorbereitung auf die Ankunft des Kindes, welches geboren wurde, um genau diese Liebe den Menschen zu bringen. „Gott wird Mensch“ bedeutet für mich den Kern von Weihnachten auf den Punkt gebracht.

Auch wenn wir schon heute wissen, dass auch das neue Jahr uns besonders fordern wird, schaue ich positiv nach vorne. Ganz im Sinne der Jahreskampagne der Caritas: „Das machen wir gemeinsam“ können und werden wir es im Verband gestalten.

Darauf freue ich mich!

Ich wünsche Ihnen und Ihren Familien besinnliche Adventstage, frohe Weihnachten und ein gesegnetes neues Jahr 2022!

Mit guten Wünschen und herzlichen Grüßen

Torsten Gunnemann
       Vorstand



Vorwort Newsletter Dezember 2021


Liebe Leserinnen und Leser,

hatte schon im Jahr 2020 die Corona-Pandemie „unser Leben auf den Kopf gestellt“, so hat das Covid 19-Virus uns auch in 2021 immer noch fest im Griff.

Trotz aller dadurch bedingten Hindernisse und Schwierigkeiten bin ich sehr dankbar dafür und stolz darauf, dass wir alle zusammen es geschafft haben, unsere Klienten auch in dieser Zeit weiterhin gut zu versorgen und unsere Einrichtungen für alle, die unsere Hilfe und Unterstützung brauchen, offen zu halten.

Das alles haben wir geschafft ganz nach dem aktuellen Jahres-Motto der Caritas-Kampagne 2021/2022 in Deutschland „Das machen wir gemeinsam“.

Jede und jeder von uns im Verband hat an seinem Platz dafür Sorge getragen, dass wir weiter für die Menschen da sein können, trotz der Einschränkungen, die die Pandemie mit sich gebracht hat und immer noch mit sich bringt.

Dafür sage ich Ihnen allen sehr herzlichen Dank!

Denn es war nicht immer einfach, den vielen Anforderungen gerecht zu werden: Pandemiepläne mussten geschrieben werden, Verantwortung im Handeln mit Augenmaß für die Menschen war gefragt, täglich musste - und muss nun wieder - abgewogen werden was geht, was geht nicht. Sich ändernde Verordnungen mussten - und müssen nun wieder - kurzfristig umgesetzt werden. Es ist eine Riesenherausforderung für die Dienste und Einrichtungen sich so aufzustellen, dass unter Corona-Bedingungen weitergearbeitet werden kann.

Wie überall hat auch bei uns im Caritasverband Main-Taunus die Pandemie mittlerweile zu Veränderungen geführt, die uns auch zukünftig weiter beschäftigen werden. Es wurde in die Digitalisierung der Verwaltung investiert, Kommunikation über Videokonferenzen und den Messenger Wire kann nun stattfinden, eine Online-Beratung für unsere Klienten wurde in wenigen Wochen möglich gemacht, neue Wege der Kommunikation wurden gefunden.
Und auch sonst haben wir keinen Stillstand im Verband gehabt: Das neue Organigramm wurde eingeführt und der CV mit den Abteilungen Gesundheitsdienste/Altenhilfe und Jugend und Soziales im Rahmen der Organisationsentwicklung neu aufgestellt.

Frau Ute Schuler hat sich mittlerweile als Abteilungsleiterin für Jugend und Soziales sowie als Fachbereichsleiterin für Schule und Betreuung etabliert, Herr Trossen als Fachbereichsleiter für Psychosoziale Beratung und ambulante Hilfen. Herr Barthel ist Leiter des Fachbereichs Hilfe in besonderen Lebenslagen. Im Juni startete der erste Führungskräftezirkel aller Abteilungs- und Fachbereichsleitungen in eine gute Zusammenarbeit.

Auch trat nach dem Beschluss der letzten Mitgliederversammlung eine neue Vereinssatzung unseres Caritasverbandes Main-Taunus e.V. in Kraft, in der nicht nur der vorstehende neue Name festgeschrieben wurde: Der Verband wird nun von einem hauptamtlichen Vorstand geführt, der ehrenamtliche Caritas-Aufsichtsrat hat sich am 16. September 2021 in seiner ersten Sitzung konstituiert.

Für die Mitarbeitenden und die Menschen, für die wir Verantwortung tragen, bedeutet diese Neufassung der Satzung aber keine Veränderung. 

Torsten Gunnemann, Vorstand 



Verabschiedung von Pfarrer Josef A. Peters beim Mitarbeiterfest


Der Caritasverband Main-Taunus hatte am 7. September 2021 bei wunderbarem Spätsommerwetter zum Mitarbeiterfest in den Garten des Vincenzhauses eingeladen. Zahlreiche Kolleginnen und Kollegen nahmen die Gelegenheit wahr, bei schönem Sonnenschein zusammen im Grünen zu sitzen, miteinander zu plaudern und gemeinsam zu essen.

Das Fest begann mit einer von Pfarrer Josef A. Peters, dem scheidenden Vorstandsvorsitzenden der Caritas Main- Taunus, geleiteten, musikalisch begleiteten Andacht, auf die ein von Torsten Gunnemann, dem Caritas Main- Taunus- Geschäftsführer, zusammengestellter „Corona- Zeit-Rückblick“ folgte. „Ich bin dankbar, dass wir trotz Schwierigkeiten und Herausforderungen als Caritasverband Main-Taunus hier insgesamt einen mehr als guten Job gemacht haben, betonte Torsten Gunnemann. Dafür gilt ihnen allen mein Dank und der Dank des gesamten Vorstands!“ Trotz aller Corona bedingten Herausforderungen habe es auch im Verband keinen Stillstand gegeben, ein neues Organigramm wurde eingeführt und parallel dazu eine neue Vereinssatzung, in der nun ein hauptamtlicher Vorstand festgeschrieben ist,  verabschiedet. Neu ist auch der nun um „für den Bezirk“ gekürzte Name: „Caritasverband Main-Taunus e.V.“.

Im Vorstand des Caritasverbandes für den Bezirk Main- Taunus hatte Pfarrer Josef A. Peters 10 Jahre lang eine besondere Rolle inne: er war dessen Vorsitzender. Daher wandte sich Gunnemann am Ende seiner Rede an ihn direkt: „Davon durfte ich fünf Jahre lang mit ihnen zusammenarbeiten“ blickte Torsten Gunnemann zurück, „und ich habe sie immer als „Caritäter“ im besten Sinne erlebt.“ Gunnemann erinnert sich gerne an Sitzungen, Besprechungen und auch Diskussionen am „Runden Tisch“ von Pfarrer Peters in Fischbach. „Wir haben viele spirituelle Impulse von ihnen bekommen, viele Gottesdienste mit Ihnen gefeiert, die uns Kraft gegeben haben für unsere persönliche Situation, aber auch für den Verbandsalltag. Sie haben uns immer auch gemahnt bei allem Druck und den Zahlen: Vergesst die Armen nicht – wir sind für die Menschen da!“ Pfarrer Peters steht nicht nur für diese Werte als Caritas der Kirche, die ihm sehr wichtig sind, ein, er hatte auch immer die Mitarbeitenden im Blick, Mitarbeiterpflege war ihm immer wichtig.

 „Wir verabschieden Sie heute als unseren Vorsitzenden, aber Sie bleiben uns als „Caritäter“ erhalten. Das freut uns!“ stellte Torsten Gunnemann voller Anerkennung und Respekt fest, „Danke für Ihren Dienst – Danke, dass Sie da sind für uns und für die Menschen, für die wir alle da sind!“

Nicht nur Dankesworte, sondern auch ein Geschenk als sichtbar bleibende Erinnerung hatte man im Vincenzhaus für Pfarrer Peters zum Abschied parat: eine einmalige Darstellung des Pfarrers in seinem bisherigen Wirkungskreis, welche ein Berliner Künstler extra für diesen Anlass geschaffen hat und über welche sich Peters sehr freute. „Das bekommt einen Ehrenplatz in meiner neuen Wohnung - wo auch immer das in Zukunft sein wird!“ versprach der scheidende Caritas-Verbandsvorsitzende gerne.

Auch die Vorsitzende der Caritas-Mitarbeiter Vertretung, Angelika Bächle, hatte ein Erinnerungsgeschenk für Pfarrer Peters mitgebracht, welches sie mit herzlichen Worten überreichte. Angelika Bächle hatte als Mitglied von Peters Fischbacher Gemeinde ebenfalls oft die Gelegenheit, mit ihm an seinem Runden Tisch zu sitzen. „Diese Möglichkeit war einfach schön“ erinnert sie sich, „und ich merke jetzt, wie wichtig dieses „Miteinander“ und das „gesehen werden“, welches sie immer angemahnt haben, für uns alle ist.“ Die MAV-Vorsitzende bedankte sich ebenso sehr für Pfarrer Peters seelsorgerische Arbeit: „Sie sind ein wunderbarer Seelsorger!“