Caritas-Newsletter
   

Newsletter Leben ist angesagt Ausgabe Nr. 9/2014

 
 
    Inhalt
   
  1. In eigener Sache
  2. Neues aus der Diözese
  3. Fachliche Informationen
  4. Materialien
  5. ... das Beste zum Schluss
 
 
 
 
1
 
 In eigener Sache

Aufbrechen zum Licht

Aufbrechen zum Licht,
um mehr auf das zu achten
und dem mehr Raum zu geben,
was mein Herz aufatmen
und aufblühen lässt.
Aufbrechen zum Licht,
um mein Augenmerk
mehr auf das zu richten
und nach dem auszurichten,
was mich beseelt und wachsen lässt.
Aufbrechen zum Licht,
um mehr über das nachzusinnen
und von dem zu sprechen,
was mich beflügelt und aufleben lässt.
Aufbrechen zum Licht,
um bereit und empfänglich zu werden
für den unsichtbaren Gott,
der uns in menschlicher Gestalt
täglich neu begegnen will.
(Paul Weismantel)

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kolleginnen und Kollegen,

oft sind wir in unserem Alltag so gefangen, dass wir nicht bereit sind, etwas zu verändern, aufzubrechen. Wir wagen keinen Durchbruch, ohne zu wissen, was danach kommt. Wir brechen nicht auf wie die Weisen aus dem Osten. Sogar die Grenzen des eigenen Lebensraums haben sie überschritten.
Es kann Überraschungen geben im Leben. Möglicherweise beschreiten wir Wege, auf die wir selbst nie gekommen wären. Aber es ist besser, aufzubrechen und loszugehen, als immer nur beschwerliche Zustände zu bejammern. Und: Veränderungen geschehen nicht von selbst.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen fröhliche und besinnliche Weihnachtstage im Kreis der Familie und Freunde und freue mich schon heute auf einen gemeinsamen Aufbruch 2015, auf die Fortsetzung der guten Zusammenarbeit und den gemeinsamen Austausch auf dem Weg zu einer inklusiven Gemeinschaft.
Ich wünsche Ihnen für 2015 Gesundheit, Glück und alles Gute.

Herzlich,
Ihre
Birgit Baumgärtner




 
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 Neues aus der Diözese

Wie zugänglich ist unsere Kirche?

René Gründer, Professor für Soziale Arbeit an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg, führte im Caritas-Projekt in katholischen Kirchengemeinden in Ellwangen den so genannten "Inklusions-Check" durch. Lesen Sie das Interview mit ihm, das im "Katholischen Sonntagsblatt" abgedruckt wurde.
http://www.dicv-rottenburg-stuttgart.caritas.de/89835.html  
"Wie zugänglich ist unsere Kirche?" Dieser Frage stellt sich René Gründer im Interview mit dem "Katholischen Sonntagsblatt". (Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung des Verlags)


Projekt entwickelt neue Strukturen für Inklusion

Am 10. Oktober startete das Projekt „Inklusionsorientierte Schul- und Unterrichtsentwicklung“ der Stiftung Katholische Freie Schulen der Diözese Rottenburg-Stuttgart, das tragfähige und übertragbare Strukturen für die Inklusion an den Stiftungs-Schulen entwickeln soll. Sechs katholische Schulen werden dabei einzelne Schulentwicklungsfragen bearbeiten. Mehr Info unter https://www.schulstiftung.de/uploads/media/Flyer_Inklusion_screen.pdf  



Link zur Website

 
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 Fachliche Informationen

Denkmalschutz soll auch behinderten Menschen dienen

Der Stuttgarter Landtag will beim Denkmalschutz künftig Belange behinderter Menschen beachten. Nach den Beratungen über eine Änderung des Denkmalschutzgesetzes fordern die Abgeordneten die Landesregierung auf, noch vor der Sommerpause 2015 über die Fortschritte in dieser Sache zu berichten.
http://www.landtag-bw.de/files/live/sites/LTBW/files/dokumente/WP15/Drucksachen/6000/15_6020_D.pdf


Inklusion von Kindesbeinen an

Die „Empfehlungen zur Umsetzung der Inklusion in Kindertageseinrichtungen für Kinder mit Behinderungen“ sollen die verschiedenen Akteure in der Caritas ermutigen, in gegenseitiger Unterstützung die Bedingungen zu schaffen und die „angemessenen Vorkehrungen“ (Behindertenrechts-Konvention, Art. 2, Absatz 4) zu treffen, damit Bildung, Erziehung, Betreuung und Förderung sowie das Zusammenleben von Anfang an gemeinsam eingeübt werden.
Alle Kinder in Kindertageseinrichtungen und Kinderkrippen sollen von Anfang an zusammen aufwachsen, zusammen gebildet, erzogen, betreut und gefördert werden. Alle Dienste und Einrichtungen – und damit auch alle Angebote für Kinder – müssen Bedingungen schaffen, dass unabhängig von Unterschieden, die sich aus Beeinträchtigungen, Funktionsstörungen, materiellen, kulturellen und sozialen Benachteiligungen oder ähnlichem ergeben, Kinder zusammen aufwachsen können. http://www.caritas.de/fuerprofis/fachthemen/bildung-inklusion/umsetzung-der-inklusion-in-kindertageseinrichtunge

Neue Kampagne im Land wirbt für Inklusion

Am 3. Dezember, dem Internationalen Tag der Menschen mit Behinderungen, startete ein breites Bündnis – darunter das Sozialministerium, Gemeinde-, Städte- und Landkreistag und die Liga in Baden-Württemberg – das Kampagnenjahr zur Inklusion. Dazu erhalten alle Partner Infos und Materialien. Mit der eine Million Mark teuren Kampagne soll der Inklusionsgedanke ins Land getragen und die Aufmerksamkeit der Bürger auf das Thema gelenkt werden. Schwerpunkte sind die Bereiche Wohnen und Nachbarschaft, Freizeit, Kultur, Sport und Mitbestimmung. www.inklusion-duichwir.de

Kritik: Inklusionskampagne klammert „heiße Eisen“ aus

In einer Pressemitteilung kritisiert die Landearbeitsgemeinschaft „Gemeinsam leben – gemeinsam lernen e. V.“ die Inklusionskampagne des Landes Baden-Württemberg, da diese die Themen „Schule“ und „Arbeit“, und damit die „heißen Eisen“ ausklammere.
http://www.lag-bw.de/news.html


Tipp: Toller Überblick über „Inklusion“

Der Landes-Bildungsserver hat Infos zum Thema „Inklusion“ aufbereitet. Hier erhalten Sie einen guten, schnellen Überblick über schulische Entwicklungen in Baden-Württemberg.
http://www.schule-bw.de/schularten/sonderschulen/inklusion/  




 
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 Materialien

Leichte Sprache: Die Geschichte von Josef und seinen Brüdern

Die alttestamentarische Geschichte von Josef und seinen Brüdern wird auf 64 Seiten in Leichter Sprache erzählt. Farbliche Hervorhebungen markieren die besondere Bedeutung der Träume in der Geschichte. Dies erleichtert den Lesern den Zugang zu dieser zweiten Ebene.
Buch mit DVD erhältlich unter:
http://www.leichte-sprache.de/index.php?menuid=59  




 
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 ... das Beste zum Schluss

Filmtipp: „Be my baby“

Nicole, eine selbstbewusste junge Frau mit Down-Syndrom, will einen Freund, heiraten, ein Baby und einfach normal sein. Mit dem Nachbarsjungen Nick hatte sie einst geplant, einmal zu heiraten. Doch jetzt ist alles anders. Nick ist 15 und will cool sein, ist aber Außenseiter und unter permanentem Druck, allen zu genügen. Ausgerechnet Nicole sieht in ihm etwas Besonderes und gibt ihm das, was er sich insgeheim wünscht: bedingungslose Liebe und Zuneigung.
http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/2280720/Be-My-Baby#/beitrag/video/2280720/Be-My-Baby  
Hintergrund: Die Hauptdarstellerin Carina ist eine vielbeschäftigte Frau: neben der Schauspielerei ist sie Autorin bei Ohrenkuss und betreibt im Internet einen interessanten Blog: http://carinasblog.de/  




 
 
   

Herausgegeben vom
Caritasverband der Diözese
Rottenburg-Stuttgart e. V.
Projekt "Leben ist angesagt"

Redaktion: Birgit Baumgärtner
Telefon: 0711 2633-1140
E-Mail: baumgaertner@caritas-dicvrs.de

Postfach 13 09 33, 70067 Stuttgart
Strombergstraße 11, 70188 Stuttgart
www.caritas-rottenburg-stuttgart.de

 
 
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