Caritas-Newsletter
   

Newsletter Ausgabe Nr. 4/2012

 
 
    Inhalt
   
  1. Projektgruppe Biberach
  2. Projektgruppe Stuttgart
  3. Fachliche Informationen
  4. Materialien
  5. ... das Beste zum Schluss
 
 
 
 
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 Projektgruppe Biberach

Ochsenhausen: St. Georg schon bald Modellgemeinde?

Die Kirchengemeinde St. Georg will Modellgemeinde in Sachen Inklusion werden. Barrieren beseitigen, neue Angebote für Menschen mit Behinderungen in Kirchenchor, Jugendgruppen und bei Ministranten schaffen – das sind nur einige der ehrgeizigen Ziele. Auch bei Firmung, Kommunion und Hochzeiten werden Menschen mit Behinderungen mit bedacht.
Eine neue Idee: Ehrenamtliche Lotsen sollen das Thema „Inklusion“ wach halten, Kontakt zu behinderten Menschen aufbauen und als Brückenbauer in die Gemeinde agieren.

 




Link zur Projektgruppe Biberach

 
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 Projektgruppe Stuttgart

Begegnungen auf Augenhöhe

Wie soll ich mich im Umgang mit behinderten Menschen benehmen? Treffe ich den richtigen Ton, die passende Umgangsform? – Hier gilt als Faustregel: Ideal sind Begegnungen auf Augenhöhe und mit Fingerspitzengefühl. Damit schon Kinder ein solches Verhalten einüben können, empfiehlt die Stuttgarter Projektgruppe, möglichst früh Begegnungen zwischen gesunden und nicht gesunden Kindern zu fördern.
Ein Beispiel dazu sind die Waldheimferien vom 13. bis zum 24. August in Stuttgart. Evangelisches Ferienwaldheim, Behindertenzentrum und Kindergästehaus der Caritas ermöglichen es behinderten und nichtbehinderten Kindern, sich den ganzen Tag auf Augenhöhe zu begegnen.




Link zur Projektgruppe Stuttgart

 
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 Fachliche Informationen

Schülerwettbewerb zur inklusiven Bildung

LAG Selbsthilfe Baden-Württemberg und Staatliches Seminar für Didaktik und
Lehrerbildung schreiben mit Unterstützung des Kultusministeriums Baden-Württemberg und der Heidehof Stiftung den Schülerwettbewerb „Gemeinsam LEBEN lernen“ aus. Schirmherrin ist Kultusministerin Gabriele Warminski-Leitheußer.

Bitte beeilen, denn der Einsendeschluss ist der 31. Juli 2012!
http://lsk-bw.de/media/Ausschreibung%20Sch%C3%BClerwettbewerb%20z_%20inkl_%20Bildung-08_2011_1.pdf


DIE ZEIT: Trisonomie-Test Vorbote umfassender genetischer Diagnostik?

Unter dem Titel „Was Mutters Blut verrät“ warnt Ulrich Bahnsen in DIE ZEIT vom 16. Mai davor, dass die neuen Bluttests nur Vorboten einer umfassenden genetischen Diagnostik im Mutterleib sind. Die Suche nach dem dreifach vorhandenen Chromosom 21, das der Trisomie 21 ihren Namen gibt, ist für die Forscher nur der Einstieg. http://pdf.zeit.de/2012/21/Trisomie-21-Test.pdf


Land: Infos über interdisziplinäre Frühförderstellen aktualisiert

Wo finden junge Eltern behinderter Kinder eine Anlaufstelle? Wie wird unser Kind gefördert? Wer zahlt? Mit dem aktualisierten Flyer „Frühförderung in interdisziplinären Frühförderstellen in Baden-Württemberg“ gibt das Land Baden-Württemberg Infos rund um die Frühförderung: http://www.gesundheitsamt-bw.de/SiteCollectionDocuments/30_Gesundheitsth_Fruehfoerd/flyer-ff-allg_120223.pdf


Deutsche Bischöfe: Mehr Teilhabe auch an Katholischen Schulen

Die Caritas begrüßt ausdrücklich, dass die Kommission für Erziehung und Schule der Deutschen Bischofskonferenz eine Empfehlung zur inklusiven Bildung an den über 900 Katholischen Schulen in Deutschland veröffentlicht hat. Darin bekennen sich die Bischöfe zum Ziel einer „umfassenden und gleichberechtigten Teilhabe von Menschen mit Behinderungen am gesellschaftlichen Leben“. http://www.dbk.de


Gästeführungen durch Stuttgart

Das Projekt „Blickwechsel“ der Stuttgarter Caritas bildete Menschen mit geistiger Behinderung zu Gästeführern für die Stadt Stuttgart aus. Die Führer stellen ab 2010 ihre besonderen Stärken und Interessen unter Beweis. Besucher der Führungen sehen nun die Stuttgarter Innenstadt aus einem neuen Blickwinkel, bauen dabei Hemmungen und Vorbehalten behinderten Menschen gegenüber ab.

Infos und Buchung von Führungen bei Bildungs- und Begegnungsstätte TREFFPUNKT, Andrea Dikel (0711 95454-450, a.dikel@caritas-stuttgart.de).




 
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 Materialien

Unbedingt lesen: „Denni, Klara und das Haus Nr. 5“

Brigitte Werner (Text) und Birte Müller (Illustrationen) lassen in ihrer feinsinnigen Geschichte eine besondere Freundschaft zwischen einem Jungen mit Down-Syndrom und einem Mädchen erblühen. So zart, anrührend und gefühlvoll, dass man nur staunen kann.

Für Kinder ab 7 Jahren. Unsere Meinung: Unbedingt (vor-)lesenswert!

http://www.geistesleben.de/buecher/9783772521461/denni-klara-und-das-haus-nr5


Auf dem Weg zur inklusiven Schule – ein Wegweiser für Eltern

Kinder und Jugendliche haben ein Recht auf „inklusive Bildung“. Aber was heißt das? Die UN-Behindertenrechtskonvention macht dazu klare Aussagen. Ein Wegweiser will Kindern und Jugendlichen mit Behinderung helfen, zu diesem Recht zu kommen.

http://www.lebenshilfe-bw.de/download_publikationen/Wegweiser_Schule_2012.pdf




 
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 ... das Beste zum Schluss

Pilgern mit der Familie in Stuttgart

Im Mai erschien ein Pilgerführer für Stuttgart mit fünf Etappen vom Schloss Solitude bis St. Barbara in Hofen (auch Raphael Schäfer von der Stuttgarter Projektgruppe wirkte daran mit). An interessanten Punkten sind Rätsel und andere Aufgaben zu lösen. Der Führer berücksichtigt auch die Rad-, Kinderwagen- und Rollstuhlfahrer. Großer Minuspunkt, leider: Auf der gesamten Strecke gibt es nur im Haus der Katholischen Kirche eine wirklich barrierefreie Toilette.

www.wir-sind-mittendrin.de/Martinuspilgerweg.htm


Werbespots, genial!

Drei Werbespots für inklusive Bildung, produziert von Studenten der Kunsthochschule für Medien Köln.

Unser Tipp: Unbedingt anschauen!

http://www.eine-schule-fuer-alle.info/politik/koeln/kinospots/




 
 
   

Herausgegeben vom
Caritasverband der Diözese
Rottenburg-Stuttgart e. V.
Projekt "Leben ist angesagt"

Redaktion: Birgit Baumgärtner
Telefon: 0711 2633-1140
E-Mail: baumgaertner@caritas-dicvrs.de

Postfach 13 09 33, 70067 Stuttgart
Strombergstraße 11, 70188 Stuttgart
www.caritas-rottenburg-stuttgart.de

 
 
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