Caritas-Newsletter
   

Newsletter Ausgabe Nr. 9/2013

 
 
    Inhalt
   
  1. In eigener Sache
  2. Projektgruppe Bad Mergentheim
  3. Projektgruppe Stuttgart
  4. Fachliche Informationen
  5. Termine
  6. ... das Beste zum Schluss
 
 
 
 
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 In eigener Sache

„Es sind die Begegnungen mit Menschen, die das Leben lebenswert machen.“

(Guy de Maupassant 1850-1893, französischer Schriftsteller)

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

2013 war für uns im Projekt „Leben ist angesagt“ ein aufregendes Jahr. Viele Ziele haben wir erreicht – dank Ihrer Hilfe. Dafür sagen wir „Dankeschön“! Das Projekt endet zum Dezember 2013, aber unser Motto „Leben ist angesagt“ mit den Anliegen Bewusstsein für den Schutz des Lebens zu schaffen und sich für das Lebensrecht und die Teilhabe von Menschen mit Behinderungen einzusetzen geht weiter. Auch werden wir Sie weiterhin mit diesem Newsletter über Neuigkeiten aus den entstandenen Netzwerken, zu den Themen Leben mit Behinderungen und pränatale Diagnostik und über neue Projekte informieren.
Hoffentlich können wir 2014 die gute Zusammenarbeit und den Austausch auf dem Weg zu einer inklusiven Gemeinschaft gemeinsam fortsetzen.

Wir sagen Ihnen Danke für das gute Miteinander, für jede Begegnung und den gemeinsamen Weg. In vertrauensvoller Zusammenarbeit, gegenseitiger Wertschätzung und Ermutigung, mit Engagement und Verantwortung füreinander haben wir die Herausforderungen im Projekt gemeinsam gemeistert und einander Halt und Ausrichtung gegeben. Wir wünschen Ihnen fröhliche und besinnliche Weihnachtstage im Kreis Ihrer Familie und Freunde und 2014 Gesundheit und alles Gute!

Ihre
Birgit Baumgärtner & Dagmar Grandy




 
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 Projektgruppe Bad Mergentheim

Seelsorge für Familien wird ausgebaut

Dank des engagierten Einsatzes der Projektgruppe wurde die Stelle der Seelsorge für Familien mit behinderten Kindern Hohenlohe um 10 Prozent (4 Stunden/Woche) in Bad Mergentheim aufgestockt. Birgit Keilbach wird ab Januar 2014 im Caritas-Krankenhaus in Bad Mergentheim feste Sprechzeiten anbieten. Außerdem wird sie das im Projekt entstandene Netzwerk pflegen und ausbauen.


Abendveranstaltung zu „Rechte für Menschen mit Behinderungen“

Christian Uebele, Motopäde und Netzwerker für Inklusion im Main-Tauber-Kreis, regte an, 2014 gemeinsam mit der regionalen Projektgruppe einen Abendvortrag mit Professor Arnold Köpcke-Duttler (Ochsenfurt) zu veranstalten. Der Rechtsanwalt und Pädagoge ist spezialisiert auf Kinderrechte, Rechte von Menschen mit Behinderungen, Schulrecht, Sonderpädagogik und lehrt Erziehungswissenschaft an der Universität Kassel.

Die Projektgruppe begrüßt diese Idee und unterstützt diese Veranstaltung sehr gerne.


Wieder inklusives Weihnachtsmusical in Bad Mergentheim

Am 17. Dezember fand im Kursaal in Bad Mergentheim wieder ein Musical statt – inklusiv. Wie im Vorjahr hat der Schulchor der Realschule St. Bernhard zusammen mit Schülern aus der Andreas-Fröhlich-Schule in Klepsau ein Weihnachts-Musical einstudiert.




Link zur Projektgruppe Bad Mergentheim

 
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 Projektgruppe Stuttgart

Stuttgarter Kirchengemeinde unterstützt „Leben ist angesagt“

Nach dem großen Martinsumzug der Katholischen Kirchengemeinde St. Elisabeth wurde beim Martinsmarkt fleißig Essbares, Adventliches und Nützliches verkauft. Der Erlös fließt dieses Jahr auf Initiative des Sozialausschusses der Kirchengemeinde dem Projekt „Leben ist angesagt“ zu. In der Kinderkirche, bei Familiengottesdiensten, in der Krabbelgruppe im Familienzentrum St. Stefan und weiteren Angeboten der Familienpastoral sind in St. Elisabeth alle Familien mit und ohne Behinderungen stets herzlich willkommen.


Junior- Schülermentorenprogramm 2014

Nachdem in diesem Sommer 13 Schülerinnen und Schüler das erste Junior- Schülermentorenprogramm mit inklusiver Ausrichtung erfolgreich abgeschlossen haben, können Stuttgarter Schulen mit einer Außenklasse dieses Programm mit Schülern umsetzen. Lehrer können sich an Raphael Schäfer, Seelsorge für Familien mit behinderten Kindern (mittendrin_sein@web.de) wenden.

Die Schülermentoren des ersten Ausbildungskurses planen im Frühsommer 2014 an der Schule für Körperbehinderte ein Menschenkickerturnier, bei dem der im Juni gebaute „Menschenkicker“ eingesetzt wird.




Link zur Projektgruppe Stuttgart

 
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 Fachliche Informationen

Interessante Beiträge zum Schmökern

In der Dokumentation der Tagung des „Netzwerks gegen Selektion durch Pränataldiagnostik“ finden Sie spannende Vorträge von Günter Feuerstein von der Uni Hamburg. Einer seiner Schwerpunkte ist Soziologie der biomedizinischen Ethik; von Katrin Bentele, Ethikerin an der Uni Frankfurt, Mitglied im “Deutschen Ethikrat”, die nach den ethischen Grenzen beim Wunsch nach einem „gesunden“ Kind fragt und Andrea Sänger von der Uni Frankfurt, die sich mit der Einführung des Bluttests in den Printmedien beschäftigt hat.

Lesen lohnt sich!

http://praenataldiagnostik-bluttest.de/wp-content/uploads/2013/09/Rundbrief-26-April-2013-5.pdf


7. Inklusionstag Baden-Württemberg: „Inklusion verOrten“

An der Evangelischen Hochschule Ludwigsburg fand am 23. November 2013 der 7. Inklusionstag Baden-Württemberg statt. Lesen Sie dazu die Berichterstattung der „epd Medien“ unter

http://www.eh-ludwigsburg.de/fileadmin/user_upload/News/PM-Inklusionstag_epd.pdf

Die „Ludwigsburger Erklärung“ finden Sie unter

http://www.eh-ludwigsburg.de/fileadmin/user_upload/News/Ludwigsburger_Erklaerung.pdf


Neue Beratungsstelle soll Kommunen bei Umsetzung der Inklusion unterstützen

Sozialministerin Katrin Altpeter stellt 150.000 Euro für den Aufbau einer „Kommunalen Beratungsstelle Inklusion“ in Baden-Württemberg zur Verfügung. Die beim Städtetag angesiedelte Stelle soll Kommunen unterstützen, Inklusion umzusetzen.

Mehr unter: http://www.baden-wuerttemberg.de/de/service/presse/pressemitteilung/pid/neue-beratungsstelle-soll-kommunen-bei-umsetzung-der-inklusion-unterstuetzen/


72 Prozent wollen gemeinsamen Unterricht

Eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Infratest Dimap ergab, dass 72 Prozent der Menschen im Land mehr Vor- als Nachteile beim gemeinsamen Unterricht sieht – allerdings nur bei einer entsprechenden personellen und sächlichen Ausstattung. Hier zweifeln die Bürger, dass die Politik die notwendigen Ressourcen bereitstellt. Daran scheitert bislang die angekündigte Schulgesetzänderung. Ergebnisse unter

http://www.vbe-bw.de/wDeutsch/vbe_aktuell/meldungen/2013_11_28_LPK.php

Kultusminister Stoch kündigte an, dass voraussichtlich der gemeinsame Unterricht zum Schuljahr 2014/2015 noch nicht verankert wird.


Filmtipp: Wirst du es ohne uns schaffen?

Die Dokumentation "Wirst du es ohne uns schaffen? Alte Eltern, behinderte Kinder" wurde am 2. Juni im öffentlich-rechtlichen Fernsehen ausgestrahlt. Der Film begleitet zwei Familien bei der Frage: Sind die erwachsenen behinderten Kinder in der Lage, ohne die Fürsorge der Eltern zu leben? Oder ist die Betreuung zuhause doch das Beste für sie?

Mediathek: http://www.daserste.de/information/reportage-dokumentation/gott-und-die-welt/sendung/swr/02062013-wirst-du-es-ohne-uns-schaffen-100.html




 
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 Termine

Pränataldiagnostik zwischen Zwang und Autonomie
28. Februar - 2. März 2014 in Berlin

Mit den beiden Hauptreferentinnen Andrea Trumann und Swantje Köbsell sowie Experten aus dem Netzwerk gegen Selektion durch Pränataldiagnostik werden die aktuellen fachlichen und politischen Entwicklungen rund um die neuen genetischen Tests erörtert. Es erwarten Sie interessante Vorträge und Arbeitsgruppen sowie Informations- und Austauschmöglichkeiten über aktuelle Entwicklungen und Aktivitäten im Bereich Pränataldiagnostik mit Vertretern der verschiedenen Professionen, Verbände und Institutionen.

http://www.asbh.de/plaintext/downloads/netzwerktagung_pnd_programm_-28-02---02-03-014.pdf


Caritas-Kongress „Auf dem Weg zur inklusiven Gesellschaft“
3. bis 5. Juni 2014 in Schwäbisch Gmünd

Experten, Politiker, Selbsthilfe- und Angehörigenvertreter und Teilnehmer nehmen die UN-Behindertenrechtskonvention in den Blick und diskutieren die damit einhergehenden Chancen, Schwierigkeiten und Herausforderungen für die Caritas Angebote in Behindertenhilfe und Psychiatrie:

http://www.cbp.caritas.de/55625.asp?detailID=25521&detailSubID=28052&page=1&area=efvkelg




 
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 ... das Beste zum Schluss

Ellwangen – Wie inklusiv ist unsere Gemeinde?

Baden-Württemberg fördert 45 Projekte in einem Extra-Förderprogramm „Impulse Inklusion“

Im November gab das Stuttgarter Sozialministerium die 45 Projekte bekannt, die modellhaft Inklusion im Land umsetzen. Bis Ende 2014 stehen hierfür rund 1,5 Millionen Euro zur Verfügung. Der Schwerpunkt lag auf einem besonderen Sozialraumbezug. Wichtig war den Entscheidern, dass die Projekte gemeinsam von Menschen mit und ohne Behinderung geplant und umgesetzt werden sollen.
Wer gewonnen hat, lesen Sie hier:

http://www.sm.baden-wuerttemberg.de/de/Meldungen/308009.html?referer=82188&template=min_meldung_html&_min=_sm


Unser Projekt „Inklusions-Check“ ist dabei!

Unter der Fragestellung „Wie inklusiv ist unser Sozialraum?“ plant der DiCV im Katholischen Dekanat Ostalb Menschen mit Behinderungen die volle Teilhabe im Sozialraum zu ermöglichen. Neben der Caritas Ost-Württemberg beteiligt sich als Kooperationspartner die Stiftung Haus Lindenhof.




 
 
   

Herausgegeben vom
Caritasverband der Diözese
Rottenburg-Stuttgart e. V.
Projekt "Leben ist angesagt"

Redaktion: Birgit Baumgärtner
Telefon: 0711 2633-1140
E-Mail: baumgaertner@caritas-dicvrs.de

Postfach 13 09 33, 70067 Stuttgart
Strombergstraße 11, 70188 Stuttgart
www.caritas-rottenburg-stuttgart.de

 
 
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