Caritas-Newsletter
   

Newsletter Leben ist angesagt - Ausgabe Nr. 09/2015

 
 
    Inhalt
   
  1. In eigener Sache
  2. Neues aus der Diözese
  3. Fachliches
  4. Material
  5. Termine
  6. ... das Beste zum Schluss
 
 
 
 
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 In eigener Sache

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kolleginnen und Kollegen,

im letzten Newsletter habe ich auf das Buch „Ich mit ohne Mama – Knüller Jonas wird erwachsen“ von Doro Zachmann und ihrem Sohn Jonas, der Down-Syndrom hat, hingewiesen.
Inzwischen ist – ganz aktuell – ein neues Buch des Autorenpaares auf den Markt gekommen. Auf einer Lesereise – beispielsweise in der Stadtbücherei Wernau – können Sie die beiden persönlich kennenlernen.

Ihnen eine interessante und anregende Herbst-Lektüre!

Herzlich,
Ihre
Birgit Baumgärtner 




 
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 Neues aus der Diözese

Inklusion für Krabbelkinder
Handreichung zur Gestaltung religiöser Angebote für Kinder jetzt online

Die Handreichung „Einfach spitze, dass du da bist – Krabbelgottesdienste einfach inklusiv“, die im Sommer 2012 im Projekt „Leben ist angesagt“ entstand, ist jetzt auch als Download erhältlich. Zehn bewährte Praxisbeispiele für eine inklusive Gottesdienstgestaltung, Literaturtipps und Materialien zeigen, wie ein ganzheitlicher Ansatz bei der religiösen Arbeit mit kleinen Kindern funktionieren kann.
Laden Sie sich die Handreichung unter www.dicv-rottenburg-stuttgart.caritas.de/83988.html herunter oder
bestellen Sie sie bei Katrin Schröer schroeer.k@caritas-dicvrs.de


Gemeinsam stark
Projekte von Caritas und Lindenhof arbeiten zusammen

Das Caritas-Projekt „Vielfalt (er-)leben – Ellwangen inklusiv“ kooperiert seit November mit dem Projekt „Inklusion leben und gestalten in Ellwangen“ der Stiftung Haus Lindenhof und weiteren Partnern. Davon versprechen sich alle Partner die Weiterentwicklung der Gruppe „Runder Tisch zum 5. Mai“ zu einem ständigen Arbeitskreis Inklusion.
Mehr unter: http://www.dicv-rottenburg-stuttgart.caritas.de/89835.html





Link zur Website

 
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 Fachliches

Kindergeld für Erwachsene
Ratgeber „Kindergeld für erwachsene Kinder mit Behinderung“ aktualisiert

Im Oktober erschien das aktualisierte Merkblatt zum Kindergeld für erwachsene Menschen mit Behinderung des Bundesverbands für körper- und mehrfachbehinderte Menschen. Es erläutert, unter welchen Voraussetzungen Eltern erwachsener behinderter Kinder Kindergeld erhalten und stellt die Steuervorteile dar, die vom Bezug des Kindergeldes abhängig sind. Zugrunde gelegt werden deshalb die für das Kindergeld in 2015 maßgeblichen Beträge, die Anfang 2016 steigen werden. http://www.bvkm.de/fileadmin/web_data/pdf/Stellungnahmen/Merkblatt_Kindergeld_2015.pdf


Alles nochmal nachlesen
Landesinklusionstag mit interessanten Impulsen für den Alltag

Beim 1. Landesinklusionstag der Landesregierung informierten sich rund 500 Gäste mit und ohne Behinderung in Stuttgart über den Landesaktionsplan zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention mit seinen 230 Einzelmaßnahmen. PDFs der Impulsvorträge zu „Wohnen und Arbeiten“, „Barrierefreiheit“, „Sicherheit stärken – Recht barrierefrei machen“ und „Gesellschaftliche und politische Teilhabe“ finden Sie als Download unter http://landesinklusionstag.de/download.html


Mehr Vielfalt im Verband
BDKJ will Diversität in Gesellschaft und im eigenen Haus stärken

Der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) will mehr Vielfalt in seinen Strukturen und engagiert sich für ein gleichberechtigtes Miteinander unterschiedlicher Kulturen, sexueller Orientierungen, körperlicher Befähigungen, Religionen und Lebensformen. Gleichzeitig tritt der BDKJ Rassismus, Fremdenfeindlichkeit, Sexismus, Behindertenfeindlichkeit, Homophobie entschieden entgegen. Auch die eigenen Strukturen wird der Verband mit dem Konzept der Diversität kritisch in den Blick nehmen.
Info: www.bdkj.de/bdkjde/newsansicht/article/vielfalt-leben.html


Teilhabe wird belohnt
Evangelischer Verband sucht mit mitMenschPreis Teilhabeprojekte

Der Bundesverband evangelische Behindertenhilfe schreibt zum vierten Mal den mitMenschPreis aus. Projekte und Initiativen in der Behindertenhilfe oder Sozialpsychiatrie, die Menschen mit hohem Unterstützungsbedarf mehr selbstbestimmte Teilhabe ermöglichen, können sich bis zum 31. März 2016 bewerben.
http://www.mitmenschpreis.de/uber-den-preis/


Vier Preise zu gewinnen
Inklusion: Gemeinsam lernen! Jakob-Muth-Preis für inklusive Schule

Die Beauftragte der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen, Verena Bentele, die Deutsche UNESCO-Kommission und die Bertelsmann Stiftung zeichnen mit dem Jakob-Muth-Preis inklusive Schulen aus, denen in vorbildlicher Weise das gemeinsam Lernen aller Kinder gelingt. Grundschulen, weiterführende Schulen und Schulverbünde können sich bis zum 18. Dezember bewerben. Für drei Einzelschulen stehen je 3000 Euro als Preisgeld bereit, ein Schulverbund erhält 5000 Euro. Darüber hinaus erhalten die Preisträger das Angebot einer Fortbildung durch die „Montag Stiftung Jugend und Gesellschaft“.
Info: www.jakobmuthpreis.de


„Inklusion nicht zum Nulltarif“
Berliner Erklärung der Behindertenbeauftragten verabschiedet

Bei ihrem 50. Treffen verabschiedeten die Behindertenbeauftragten des Bundes und der Länder am 30. Oktober die „Berliner Erklärung“. Kern der Erklärung sind Teilhabe, Rechte für Menschen mit Behinderungen und das Bundesteilhabegesetz. Inklusion gebe es nicht zum Nulltarif. Die „Berliner Erklärung“ finden Sie unter http://www.behindertenbeauftragte.de/SharedDocs/Downloads/DE/BerlinerErklaerung.pdf?__blob=publicationFile


Italiener passen sich an
Blick über die Grenzen: Südtirol verabschiedet neues Inklusionsgesetz

Südtirol musste seine Landesbestimmungen von 1983 an die UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen von 2006 anpassen. Das neue Inklusionsgesetz umfasst jetzt alle Lebensbereiche: Familie, Schule, Arbeit, Wohnen, Gesundheit, Mobilität und Teilhabe am gesellschaftlichen Leben.
Info: http://www.stol.it/Artikel/Politik-im-Ueberblick/Lokal/Neues-Inklusionsgesetz-einstimmig-verabschiedet  




 
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 Material

Kompetente Antworten auf Ihre Fragen
Handbuch Behindertenrechtskonvention neu erschienen

Was steht in der UN-Behindertenrechtskonvention? Was ist das neue Verständnis von Behinderung? Was bedeutet „Inklusion“? – Bei diesen und anderen Fragen ist das neu erschienene Handbuch Wegweiser, vermittelt Grundlagenwissen und baut Vorurteile ab. Und das Beste: Es gibt Text-Zusammenfassungen in Leichter Sprache und Gebärdensprache auf DVD.
Theresia Degener/Elke Diehl (Hrsg.), 504 Seiten, Bonn 2015, 4,50 Euro
Bestellung: http://www.bpb.de/shop/buecher/schriftenreihe/202216/handbuch-behindertenrechtskonvention  
Rezension: http://www.socialnet.de/rezensionen/19408.php


Überblick behalten
Bundesministerium gibt Publikationsverzeichnis Leichte Sprache heraus

Das Bundessozialministerium hat ein 32-seitiges Publikationsverzeichnis mit allen Veröffentlichungen in Leichter Sprache herausgegeben.
Download: http://www.bmas.de/DE/Service/Medien/Publikationen/a701L-publikationsverzeichnis-leichte-sprache.html?cms_et_cid=2&cms_et_lid=21&cms_et_sub=19.11.2015_/Service/Medien/Publikationen/a701L-publikationsverzeichnis-leichte-sprache.html  




 
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 Termine

3. Dezember 2015, 9-17 Uhr, Hospitalhof, Stuttgart:
„Inklusion in der politischen Bildung – Demokratie lernen: Vielfalt inklusive!“

Die Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg gestaltet einen Fachtag zum Thema „Inklusion in der politischen Bildung" mit einem BarCamp, bei dem die Teilnehmer die Themen bestimmen. Bis zu 35 Workshops können stattfinden, vorbereitet oder spontan. So entsteht ein Programm von und für Praktiker mit aktuellen, prägnanten und umsetzbaren Impulsen.
Interessanter Nebeneffekt: Lernen Sie, wie das BarCamp funktioniert, und nehmen Sie an der Visitenkartenparty bei Sekt und Selters teil. Dabei dürfte Ihnen Vernetzung gelingen in der politischen Jugendbildung in Baden-Württemberg.
Programm: http://www.ev-akademie-boll.de/tagung/331315.html

11. Dezember 2015, Hannover:
Fachtag Inklusion – internationale Jugendarbeit

Wie können Jugendliche mit Behinderungen ganz selbstverständlich an Angeboten internationaler Jugendarbeit teilhaben? Dazu soll die Fachstelle für Internationale Jugendarbeit der Bundesrepublik Deutschland e.V. im Projekt „VISION:INKLUSION“ bis 2017 eine Strategie entwickeln. Ziel des Fachtages ist es, die aktuellen Entwicklungen im Themenfeld vorzustellen und die zentralen Akteure zusammen zu bringen. Außerdem soll diskutiert werden, wie eine Gesamtstrategie für die Inklusion von Jugendlichen mit Behinderung in der internationalen Jugendarbeit aussehen könnte.
http://www.ljrberlin.de/save-date-fachtag-zur-inklusion-international-der-jugendarbeit

21. bis 22. Januar 2016, Berlin:
Fachtag Inklusives Schulsystem – Diskussion über offene Fragen

Zur Umsetzung von Inklusion gehört ganz zentral die Schulbegleitung. Schulen müssen die schulische Eingliederung von Kindern und Jugendlichen mit Behinderungen sicherstellen. Doch welcher öffentliche Träger ist für die Erfüllung dieses Anspruchs zuständig? Jugendhilfe, Sozialamt oder Schulbehörde?
Der Fachtag in Berlin soll einerseits die Zuständigkeit klären, andererseits die uneinheitlichen Standards bei Kooperationsformen im Unterricht, im Bildungsbereich und bei Qualifikationsanforderungen an Fachkräfte diskutieren.
Anmeldungen sind bis zum 7. Dezember möglich.
https://www.deutscher-verein.de/de/fachveranstaltungen-akademie-2016-inklusives-schulsystem-zwischen-anspruch-und-wirklichkeit-1870,620,1000.html


19. Februar 2016, 19.30 Uhr, Stadtbücherei Wernau:
Buchlesung: „Bin kein Star – bin ich!“

Das Autorenpaar Doro und Jonas Zachmann liest aus seinem aktuellen Buch. Auf 320 Seiten erzählen sie darin vom Alltagsspagat ihres inzwischen 23-jährigen Sohnes Jonas mit Down-Syndrom. Jonas berichtet vom Auszug aus dem Elternhaus, dem ersten Fußfassen in der Arbeitswelt, von Lesereisen und seinem „Star sein“ auf der Bühne, von Höhen und Tiefen im Leben und seinen Gedanken über sein Anderssein.
Tipp: Das Buch gibt’s für 17,95 Euro unter http://www.doro-zachmann.de/shop/bücher/.  




 
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 ... das Beste zum Schluss

Forschungsprojekt und Ausstellung zum Down-Syndrom

„Touchdown 21“ heißt das bisher einzigartige Forschungsprojekt über Trisomie 21 von Menschen mit und ohne Down Syndrom. Kern ist ein Internetportal, das wissenschaftliche Hintergründe, Fakten und Erfahrungsberichte zeigt. Partner sind das Institut für Humangenetik der Universität Bonn, das Deutsche Down-Syndrom-InfoCenter sowie die Bonner Downtown-Werkstatt, Leichte Sprache simultan und die Bundeskunsthalle.
Info: www.touchdown21.info


Erster inklusiver Spaghetti-Western
„5 vor 12“ – der Western, der die ganze Wahrheit über den wilden Westen erzählt

Die österreichische Produktion von „Oktolab GmbH und MENSCHEN & MEDIEN.“ gilt als erster „inklusiver“ Western. In den Hauptrollen spielen ausschließlich Menschen mit (Lern-) Behinderung. Der Streifen ist aber auch eine Hommage an den Italo-Western, beispielsweise mit typischen Einstellungen des Spagetti-Westerns sowie eigens komponierter Filmmusik von Klaus Tschabitzer, die an das Filmmusikgenre des Italo-Western angelehnt ist. Also ein Inklusivo-Italo-Spagetti-Western.
Gesendet wird diese Fernsehserie auf OKTO TV, einem Wiener Community-TV-Sender, im Dezember 2015.
http://oktolab.at/  
Tipp: Schauen Sie sich schon heute den Trailer an: https://youtu.be/Lv2YYgBAOwY  




 
 
   

Herausgegeben vom
Caritasverband der Diözese
Rottenburg-Stuttgart e. V.
Projekt "Leben ist angesagt"

Redaktion: Birgit Baumgärtner
Telefon: 0711 2633-1140
E-Mail: baumgaertner@caritas-dicvrs.de

Postfach 13 09 33, 70067 Stuttgart
Strombergstraße 11, 70188 Stuttgart
www.caritas-rottenburg-stuttgart.de

 
 
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