Caritas-Newsletter
   

Newsletter Leben ist angesagt Ausgabe Nr. 2/2015

 
 
    Inhalt
   
  1. In eigener Sache
  2. Fachliche Informationen
  3. Materialien
  4. Termine
  5. ... das Beste zum Schluss
 
 
 
 
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 In eigener Sache

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kolleginnen und Kollegen,
finden Sie auch in diesem 2. Newsletter dieses Jahres interessante Beiträge und Informationen rund um das Thema Behinderung, Hinweise auf Veranstaltungen und Film- und Literaturtipps.
Besonders ans Herz legen möchte ich Ihnen heute die Hinweise auf interessante Veranstaltungen (unter „Termine“) und den Film „Schatzsuche statt Fehlerfahndung“.

Eine anregende Lektüre wünscht Ihnen
Ihre
Birgit Baumgärtner



 
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 Fachliche Informationen

Inklusiver Schulbesuch: Landkreis muss Begleiter zahlen

Das Landessozialgericht Baden-Württemberg urteilte am 18. Februar in einem Musterprozess gegen den Landkreis Tübingen, dass der Kreis, nicht das Land die Schulbegleitung bei einem inklusiven Schulbesuch im Rahmen der Eingliederungshilfe bezahlen muss. Die Urteilsbegründung liegt noch nicht vor, das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Mehr unter
https://www.juris.de/jportal/portal/page/homerl.psml?nid=jnachr-JUNA150200344&cmsuri=%2Fjuris%2Fde%2Fnachrichten%2Fzeigenachricht.jsp


Neue Freizeitbörse: Gemeinsam ins Stadion

Viele Menschen mit Behinderungen würden gerne eine Ausstellung besuchen oder ins Fußballstadion gehen. Das geht aber nicht ohne Begleiter. Deshalb will die Internet-Freizeitbörse „Machen wir was“ des Stuttgarter Vereins „Kultur für alle“ Menschen mit und ohne Behinderung zusammenbringen, die ihre Freizeit gemeinsam verbringen wollen. Teilnehmer brauchen ein polizeiliches Führungszeugnis. Mehr unterhttp://machen-wir-was.de/  Lesen Sie dazu auch den Bericht der „Stuttgarter Zeitung“ vom 4. Februar: http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.inklusion-freizeitboerse-fuer-behinderte-menschen.360453f6-ffc0-4e4c-9cda-e5e248dd607c.html


Mit „Zamma“ werde ich Inklusionsbegleiter

Unter dem Titel „Zamma“ bildet die Diakonie Stetten seit Februar Interessierte zu „geschulten Inklusionsbegleitern“ aus. Ein Kurs vermittelt an drei Wochenenden (Freitagabend und Samstag) die Themen „Behinderung" und „Inklusion", ergänzt durch verschiedene Beratungs- und Schnupperangebote. Die Baden-Württemberg Stiftung und die Paul Lechler Stiftung fördern das Projekt, das von einem breiten Netzwerk unterstützt wird. Mehr Info unterhttps://www.diakonie-stetten.de/aktuelles/detail/artikel/mit-dem-zamma-kurs-zum-inklusionsbegleiter.html


Achtung: Steuervorteile ausschöpfen!

Der Bundesverband für körper- und mehrfachbehinderte Menschen veröffentlichte das Steuermerkblatt 2014/2015 für Familien mit behinderten Kindern. Es zeigt die Steuervorteile, die Eltern behinderter Kinder aufgrund des Einkommensteuer- und Kraftfahrzeugsteuergesetzes beanspruchen können:http://www.bvkm.de/fileadmin/web_data/pdf/Rechtsratgeber/Steuermerkblatt_2014_2015_online_01.pdf


Einheitliche Zertifikate sollen Berufschance erhöhen

Um die Berufsperspektiven von Menschen mit Behinderungen zu verbessern, führten die Werkstätten für Menschen mit Behinderungen (WfbM), die Arbeitsagentur sowie der Kommunalverband für Jugend und Soziales mit Unterstützung des Sozialministeriums Baden-Württemberg einheitliche Zertifikate über die Berufsausbildung in den WfbM ein. Genaueres in der Pressemitteilung des Sozialministeriums:http://sozialministerium.baden-wuerttemberg.de/de/service/presse/pressemitteilung/pid/landesweit-einheitliche-zertifikate-ueber-ausbildungsmassnahmen-eingefuehrt/


Unternehmen wollen mehr Vielfalt

Die „Aktion Mensch“ unterzeichnete am 4. Februar als 2000. Organisation die „Charta der Vielfalt“, um damit ein prominentes Zeichen für Diversity in Deutschland zu setzen. Die „Charta der Vielfalt“ ist eine Unternehmensinitiative, die Wertschätzung und Vielfalt in der Unternehmenskultur in Deutschland fördern will. Mehr unter http://www.charta-der-vielfalt.de/startseite.html  




 
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 Materialien

Mehr Unterstützung für Angehörige erforderlich

Familien mit Kindern mit chronischer Krankheit oder Behinderung sind nicht nur psychisch und körperlich, sondern auch im sozialen Bereich deutlich stärker belastet als „gesunde“ Familien. Darunter leiden auch Lebensqualität und Gesundheit von Eltern und Geschwistern. Dies belegt eine von der AOK finanzierte Umfrage der Universität Hamburg-Eppendorf im Auftrag des Kindernetzwerkes, die auf der Selbsthilfefachtagung "Familie im Fokus" im Dezember in Berlin vorgestellt wurde.
http://www.aok-bv.de/imperia/md/aokbv/gesundheit/selbshilfe/33selbsthilfestudie_web.pdf


Städtetag zeigt, wie Inklusion läuft

Die neue Broschüre „Lebensraum Stadt. Inklusion Kommunal“ des Städtetags stellt in beeindruckenden Reportagen Menschen und Projekte vor, die die Ziele der UN-Behindertenrechtskonvention bei Wohnen, Arbeit, Beteiligung und frühkindlicher Bildung mit Leben füllen. Die Beispiele zeigen, wie Inklusion gefühlt und gelebt werden kann.
Die Wege zu einer inklusiven Stadt sind vielfältig und das gemeinsame Gehen dieser Wege ist unerlässlich. Dazu gehört auch die Einbindung aller Akteure vor Ort in laufende Gestaltungsprozesse im Sinne einer integrierten Stadtentwicklung.
Die spannende Broschüre (45 Seiten) finden Sie unter
http://staedtetag-bw.de/Lebensraum-Stadt/Inklusion-Kommunal/Dokumente


Hilfe für beeinträchtigte Eltern

Der Deutsche Verein hat Empfehlungen für eine praxisgerechte Unterstützung von Eltern mit Beeinträchtigungen und deren Kinder in Leichter Sprache herausgegeben, besonders für Eltern mit kognitiven Beeinträchtigungen. Die Empfehlungen unterstützen Eltern und Kinder durch die Beschreibung von Leistungen, die ihnen zustehen.
Die Empfehlung zum Download (14 Seiten):
http://www.deutscher-verein.de/front-page/meldungen/so-soll-gute-unterstutzung-sein-fur-eltern-mit-beeintrachtigung-und-ihre-kinder-2013-erklarungen-in-leichter-sprache/


Evangelische Kirche veröffentlicht Orientierungshilfe

Unter dem Titel „Es ist normal, verschieden zu sein“ veröffentlichte der Rat der Evangelischen Kirche in Deutschland im Januar eine neue Orientierungshilfe. Im Rahmen von „Inklusion leben in Kirche und Gesellschaft“ geht sie auf die sozial- und bildungspolitischen Herausforderungen durch die UN-Behindertenrechtskonvention ein. Mehr unter http://www.ekd.de/presse/pm13_2015_orientierungshilfe_inklusion.html  




 
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 Termine

Weinstadt-Beutelsbach, 14. März 2015, ab 20:30 Uhr
„Groove inclusion“ bei Jazztagen Weinstadt

Die Spielfreude der 25 Amateur-Musiker(innen) mit und ohne Behinderungen ist so groß, dass der Funke einfach überspringt. Eine eigenwillige Besetzung und die groovigen Arrangements, bei denen jeder seine Stärken einbringt, machen den mitreißenden Sound von „Groove inclusion“ aus. Karten: 14 Euro, Vorverkauf 11 Euro.
www.jak-weinstadt.de 

 


Ulm, Kornhaus, 19. März 2015, 15.30 Uhr
Veranstaltung zum Thema „Umgang mit Vielfalt – Inklusion“

Das neue Schulgesetz stärkt ab kommendem Schuljahr das Wahlrecht der Eltern von Schülern mit Behinderung deutlich: Sie können dann selbst entscheiden, ob ihr Kind an einer allgemeinen Schule oder an einer Sonderschule lernt. Kultusminister Andreas Stoch erläutert die geplanten Gesetzesänderungen und kommt mit Ihnen darüber ins Gespräch.
http://www.kultusportal-bw.de/Kultusministerium,Lde/Startseite/Service/Veranstaltung_Inklusion


Stuttgart, Haus der Katholischen Kirche, 21. März 2015, 19 Uhr
Kino all inclusive: „Auf dem Weg zur Schule“

Im Dokumentarfilm erscheint viel scheinbar Selbstverständliches in neuem Licht. Die Protagonisten Zahira, Jackson, Samuel und Carlito verzaubern und überraschen uns mit Leidenschaft, Neugier und unendlicher Energie. Regisseur Pascal Plisson erzählt eine globale Bildungsgeschichte – von Mädchen und Jungen, ihren Freunden und Geschwistern in der kenianischen Savanne, im Atlasgebirge Marokkos, in Patagonien und am Golf von Bengalen. Mit viel Gespür für Situationskomik porträtiert der Film seine kleinen Helden und feiert ganz nebenbei die Bildung, die oft zu Unrecht als Beschwernis wahrgenommen wird.
Info: http://www.wir-sind-mittendrin.de/AufdemWegzurSchule.pdf  
Trailer: http://www.senator.de/movie/auf-dem-weg-zur-schule


Dortmund, TU, 20. Juni 2015
Fachtagung „Im Fokus: Schwere Behinderung und Inklusion“ 

Die UN-Behindertenrechtskommission zwingt Wissenschaft und Praxis dazu, die gesell-schaftliche Teilhabe aller Menschen mit Behinderung zu sichern, Marginalisierung zu ver-meiden und Barrieren abzubauen. In diesem Transformationsprozess werden Menschen mit schwerer und mehrfacher Behinderung kaum wahrgenommen. Als vermeintlich „nicht-inkludierbarer Rest“ droht ihnen der Ausschluss.
Wissenschaftler und Praktiker aus unterschiedlichen pädagogischen Handlungsfeldern nehmen diese Personengruppe in den Blick und diskutieren ihre Teilhabe und die Möglich-keiten einer nicht ausgrenzenden Pädagogik in Theorie und Praxis.
Infos und Anmeldung unter: www.zhb.tu-dortmund.de/Schwere-Behinderung  




 
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 ... das Beste zum Schluss

Schatzsuche statt Fehlerfahndung
Ein Dokumentarfilm von Wilfried Strehlau und Norbert Vogler

Der Film begleitet ein Jahr lang die Lautenbacher Blaskapelle, ein Musikorchester mit behinderten und nicht behinderten Menschen. Die Zuschauer erleben sowohl die vielfach mühevolle Probenarbeit als auch das Glücksgefühl des Gelingens.
Trailer und DVD unter http://www.schatzsuche-statt-fehlerfahndung.de/index.php?seite=startseite  




 
 
   

Herausgegeben vom
Caritasverband der Diözese
Rottenburg-Stuttgart e. V.
Projekt "Leben ist angesagt"

Redaktion: Birgit Baumgärtner
Telefon: 0711 2633-1140
E-Mail: baumgaertner@caritas-dicvrs.de

Postfach 13 09 33, 70067 Stuttgart
Strombergstraße 11, 70188 Stuttgart
www.caritas-rottenburg-stuttgart.de

 
 
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