Caritas-Newsletter
   

Newsletter Leben ist angesagt - Ausgabe Nr. 01/2016

 
 
    Inhalt
   
  1. In eigener Sache
  2. Neues aus der Diözese
  3. Fachliche Informationen
  4. Termine
  5. ... das Beste zum Schluss
 
 
 
 
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 In eigener Sache


Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kolleginnen und Kollegen,

hatten Sie einen guten Start ins neue Jahr? – Hoffentlich! Heute erhalten Sie bereits den ersten Newsletter zu Pränataldiagnostik und Behinderung.

In Ellwangen nimmt das Projekt „Vielfalt (er)leben – Ellwangen inklusiv“ zunehmend Fahrt auf. Lesen Sie mehr über die erste Veranstaltung im Januar.

Hoffentlich sind das interessante Neuigkeiten für Sie. Wenn „ja“ (aber auch, wenn „nein“), freue ich mich über Ihr Feedback, Ihre Meinung, Ihre Wünsche. Denn auch in diesem Jahr will ich Ihnen die Infos weitergeben, die für Sie wichtig und interessant sind. Höre ich von Ihnen? – Ich freue mich drauf.

Herzlich,
Ihre
Birgit Baumgärtner 




 
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 Neues aus der Diözese

Neue Kirchengemeinderäte geben Gas
In Ellwangen wurde Thema „Inklusion“ sofort in alle Prozesse eingespeist

Im November starteten die Informationsgespräche mit den einzelnen Gruppen des Kirchengemeinderats der Seelsorgeeinheit Ellwangen zu den Schwerpunkten des Projekts. Nach ihrer Einarbeitungsphase hatten sich die neuen Kirchengemeinderatsmitglieder auf eine förderliche Haltung zum Thema „Inklusion“ verständigt. Mit der Aktion weckten sie das Interesse am Thema „Inklusion“, arbeiteten den Unterschied zu „Integration“ und die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen heraus. Die Seelsorgeeinheit Ellwangen will das Thema „Inklusion“ auch im Prozess „Kirche am Ort“ verorten, der Anfang des Jahres startete.
Lesen Sie mehr im Artikel über „Vielfalt (er)leben“ im ersten gemeinsamen Gemeindebrief der Seelsorgeeinheit: http://se-ellwangen.drs.de/fileadmin/Baukasten/Ellwangen-HlGeist/Gemeindebrief_12_2015.pdf


Jahresauftakt
In der Marienpflege stimmen sich Betroffene auf 2016 ein

Ein spiritueller Jahresauftakt der Projektgruppe „Vielfalt (er)leben“ am 26. Januar in der Marienpflege stimmte unter dem Titel „Zeit ist uns geschenkt“ auf das neue Jahr ein. Projektgruppenmitglieder, Menschen mit Behinderung, pastorale Mitarbeiter und Gemeindemitglieder betrachteten das kommende Jahr als Weg durch die Monate. Bekannte und noch im Verborgenen liegende Ereignisse wurden symbolhaft dargestellt. Nach der Feier mit Gesang, Orgelspiel, Lesung und Fürbitten gab es noch angeregte Gespräche in gemütlichem Rahmen. 




Link zur Website

 
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 Fachliche Informationen

Reinschauen lohnt sich
Wichtige Gesetzesänderungen 2016 für Sie zusammengestellt

Seit dem 1. Januar gelten viele neue oder geänderte Regelungen für Menschen mit Behinderungen und ihre Familien. Der Landesverband für Menschen mit Körper- und Mehrfachbehinderung Baden-Württemberg hat die wichtigsten Änderungen bei Kindergeld und Kinderfreibetrag, Pflegeversicherung, Eingliederungshilfe und Grundsicherung bei Alter oder dauerhafter Erwerbsminderung zusammengestellt.
Einen Überblick finden Sie unter: www.lv-koerperbehinderte-bw.de/n/c1-0.php?select=2016040101


Inklusive Kinder- und Jugendhilfe
Ministerium will Leistungen individueller und flexibler gestalten

Das Bundesfamilienministerium arbeitet an einer Reform der Kinder- und Jugendhilfe. Kinder mit und ohne Behinderung sollen individueller und flexibler gefördert werden. Dies soll im neuen SGB VIII geregelt und inklusiv ausgestaltet werden. Der Referentenentwurf ist für Frühsommer 2016 angekündigt.


Mehr Leichte Sprache und Barrierefreiheit
Kabinett beschließt Entwurf zum Behindertengleichstellungsgesetz

Die Bundesregierung will mit einem neuen Bundes-Behindertengleichstellungsgesetz unter anderem die Verwendung der Leichten Sprache stärken und bei Bundesbehörden mehr Barrierefreiheit schaffen. Dazu gibt es eine neue Bundesfachstelle für Barrierefreiheit bei der Bundesknappschaft. Diese Aufgabe nimmt bislang das Bundeskompetenzzentrum Barrierefreiheit der Selbsthilfeverbände wahr, das dafür von der Bundesregierung finanziell gefördert wird.
Alles Wesentliche zum Gesetzentwurf finden Sie unter: www.bmas.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2016/gesetzesentwurf-weiterentwicklung-behindertengleichstellungsrecht.html;jsessionid=3C3BDF757F12E8A8E2F721181E5DD410


SWR spricht heikles Thema an
Was tun, wenn das Ungeborene nicht der Norm entspricht?

Die zahlreichen medizinischen Untersuchungen verunsichern Schwangere oft. Wird beim Ungeborenen eine Abweichung festgestellt, gibt es kaum Heilungsmöglichkeiten. Oft müssen werdende Eltern dann über einen Schwangerschaftsabbruch entscheiden. Dieses heikle Thema beleuchtet die vierteilige SWR2-Sendung „Am Anfang des Lebens“ unter verschiedenen Aspekten. Ich meine: absolut hörenswert!
Die Natur der Existenz
www.swr.de/swr2/programm/sendungen/wissen/die-natur-der-existenz/-/id=660374/did=16554268/nid=660374/1hb2bh5/index.html  
Die Vermessung der Leibesfrucht
www.swr.de/swr2/programm/sendungen/wissen/die-vermessung-der-leibesfrucht/-/id=660374/did=16596352/nid=660374/1gt82h/index.html  
Technisches Wissen und Hebammenkunst
www.swr.de/swr2/programm/sendungen/wissen/technisches-wissen-und-hebammenkunst/-/id=660374/did=16630838/nid=660374/110wcgi/index.html  
Die Geburt als Zumutung
www.swr.de/swr2/programm/sendungen/wissen/die-geburt-als-zumutung/-/id=660374/did=16631702/nid=660374/h654mb/index.html


TV-Tipp: Ist die Gesellschaft schon reif?
Wie gehen wir mit dem Wissen über eine zukünftige Behinderung um?

Der Praenatest als Gentest schafft über die Analyse eines simplen Bluttropfens Klarheit über genetische Veränderungen des ungeborenen Lebens. Ist unsere Gesellschaft moralisch darauf vorbereitet, mit den möglichen Diagnosen umzugehen? Wie (un-) erwünscht ist behindertes Leben in unserer Leistungsgesellschaft? In der Sendung „Scobel am Donnerstag“ diskutiert Gert Scobel mit Gästen.
Schauen Sie sich die Diskussion an: www.3sat.de/page/?source=%2Fscobel%2F184752%2Findex.html


Geschwister vernetzen
Neues Online-Angebot der Lebenshilfe für Fragen erwachsener Geschwister

Geschwister von Kindern mit Behinderung wachsen unter besonderen Bedingungen auf. Darüber wollen sie reden, ohne viel erklären zu müssen. Während Kinder bereits viele Möglichkeiten dazu haben, wurden erwachsene Geschwister bisher kaum berücksichtigt. Diese Lücke will die Bundesvereinigung Lebenshilfe jetzt mit dem GeschwisterNetz schließen. Dabei handelt es ich um ein Soziales Netzwerk, das erwachsene Geschwister verbinden, unterstützen und stärken will.
www.geschwisternetz.de


TV-Tipp zum Thema Geschwister
„Mehr als ein Bruder – Wenn Geschwisterliebe überfordert“

Vierzig Jahre lang sind die Brüder Sascha und Marcel ein Herz und eine Seele. Obwohl Marcel seit seiner Geburt schwer körperbehindert ist und er der ganzen Familie großen Einsatz abverlangt, war er für Sascha nie eine Belastung. Doch dann stürzt Sascha in eine schwere psychische Krise, die ihn monatelang schachmatt setzt und seine Angehörigen ratlos zurück lässt. Was war passiert?
Der Film zeigt, welche Stärke eine Familie entwickeln kann, wenn sie sich schmerzhaften Themen offen stellt.
www1.wdr.de/fernsehen/dokumentation_reportage/menschen-hautnah/sendungen/mehr-als-ein-bruder-100.html


Mal durchatmen und Kraft schöpfen
Verband überarbeitet Wegweiser über Kurzzeitunterbringung

Zwei Drittel aller Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen mit schweren Behinderungen werden in den Familien betreut und gepflegt. Umso wichtiger ist eine Entlastung dieser Familien im Alltag. Ihnen kann der frisch überarbeitete Wegweiser „Stationäre Kurzzeitunterbringung“ des Landesverbandes für Menschen mit Körper- und Mehrfachbehinderung Baden-Württemberg helfen. Der Wegweiser listet rund 300 Plätze zur stationären Kurzzeitunterbringung auf und gibt Tipps zur Finanzierung. Die AOK Baden-Württemberg hat die Aktualisierung unterstützt.
Online unter: www.lv-koerperbehinderte-bw.de/pdf/LVKM_Kurzzeit_2015_WEB.pdf  
Mehr Infos: www.lv-koerperbehinderte-bw.de/n/c0-0.php  




 
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 Termine

8. März bis 9. März 2016, Fulda:
Fachforum Inklusion: Mehr Inklusion durch Partizipation!

Am 8. und 9. März 2016 findet das DCV-Fachforum Inklusion im Parkhotel Kolpinghaus in Fulda statt. Zielgruppe sind die Diözesan-Referent(inn)en der Kinder- und Jugendhilfe, der Behindertenhilfe sowie der Migration/ Integration und Interessierte aus Dienste und Einrichtungen. Mit dem Fachforum werden Impulse für inklusive Entwicklungen in den Diensten und Einrichtungen des Verbandes gesetzt. Der Titel der diesjährigen Veranstaltung lautet: Mehr Inklusion durch Partizipation!
Die Veranstaltung wird in Kooperation des Referates Kinder, Jugend, Familie, Generation und des Referates Alter, Pflege, Behinderung durchgeführt.
http://www.caritas.de/termine/fachforum-inklusion/762343/

19. März bis 20. März 2016, Stuttgart:
Fortbildung Inklusionsassistenz im Freizeitbereich

Freizeiten so gestalten, dass jeder mit seinen Möglichkeiten daran teilnehmen kann – das ist das Ziel dieser Fortbildung im Katholischen Jugendreferat/BDKJ-Dekanatsstelle in der Landhausstraße 65. Die Veranstaltung befähigt Sie, die Gemeinsamkeit von Kindern und Jugendlichen mit und ohne Assistenzbedarf zu ermöglichen, Kinder und Jugendliche mit Assistenzbedarf zu begleiten und Teams bei der Planung und Gestaltung von Freizeitangeboten zu unterstützen.
www.jugendreferat-rm.de/downloads/ia-ausschreibung-2016.pdf  



 
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 ... das Beste zum Schluss

Der andere Shop in Esslingen
w a s n i: wenn anders sein normal ist

Jeder Mensch hat besondere Fähigkeiten. Ob körperlich beeinträchtigt, chronisch erkrankt oder mit Lernschwierigkeiten – bei wasni arbeiten Menschen mit und ohne Behinderung gemeinsam in Deutschlands erstem Integrationsunternehmen, das Kleidung herstellt.
Schauen Sie doch mal rein!
http://www.wasni.de/über-uns/idee/  
 




 
 
   

Herausgegeben vom
Caritasverband der Diözese
Rottenburg-Stuttgart e. V.
Projekt "Leben ist angesagt"

Redaktion: Birgit Baumgärtner
Telefon: 0711 2633-1140
E-Mail: baumgaertner@caritas-dicvrs.de

Postfach 13 09 33, 70067 Stuttgart
Strombergstraße 11, 70188 Stuttgart
www.caritas-rottenburg-stuttgart.de

 
 
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