Newsletter DiCV Aachen 14-2026 vom 1. Juli 2026 (Sondernewsletter)
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Newsletter DiCV Aachen 14-2026 vom 1. Juli 2026 (Sondernewsletter)
    Inhalt:

     Medienberichte bestätigten sich nicht
1.      Caritas-Einrichtung nicht von Feuer betroffen

     Aus dem Fortbildungsprogramm
2.      Start in neuen Lebensabschnitt gestalten
3.      Sicher handeln in der Jugendhilfe
4.      Deeskalation in der Wohnungslosenhilfe
 
 1.      Caritas-Einrichtung nicht von Feuer betroffen

Am Mittwochmorgen, 1. Juli 2026, haben Medien über ein Feuer in einem Wohnheim für Menschen mit Behinderung in Monschau-Höfen berichtet, bei dem drei Menschen ums Leben gekommen seien. Einige Medien brachten diese Einrichtung mit der Caritas in Verbindung, was zu vielen Nachfragen aus dem Verband führte.

Wie die Polizei am Mittwoch gegen 10 Uhr mitteilte, war das Wohnheim für Menschen mit Behinderung von Evakuierungsmaßnahmen, die wegen des Feuers notwendig wurden, nicht betroffen. Auch sind in diesem Gebäudeteil keine Opfer zu beklagen.

Das Wohnheim für Menschen mit Behinderung ist in Trägerschaft der Caritas Lebenswelten GmbH. Deren Geschäftsführer Dr. Michael Bräuer machte sich vor Ort ein Bild. Anschließend teilte er mit: „In dem U-förmigen Gebäude, in dessen rechtem Teil sich die Einrichtung der CLW befindet, sind keinerlei Schäden entstanden. Durch das Feuer sind der linke und der mittlere Teil des Gebäudes stark in Mitleidenschaft gezogen worden. Dort sind auch drei Todesopfer zu beklagen gewesen. Unser Mitgefühl gilt den Angehörigen der Todesopfer. Die durch das Feuer stark beschädigten Teile des Gebäudes sind derzeit nicht bewohnbar. Deren Bewohner sind mit Hilfe der Stadtverwaltung und durch Unterstützung des Deutschen Roten Kreuzes vorübergehend in einem anderen Gebäude in der Stadt untergebracht worden.“

Bräuer teilte weiter mit, dass die Caritas Lebenswelten mit Unterstützung der Caritas-Seelsorgerin Anja Joye den Bewohnern der Einrichtung und ihren Beschäftigten seelsorgliche Unterstützung angeboten haben. Es sei schwer abzuschätzen, was Bewohner von dem Geschehen mitbekommen hätten. Da sei es wichtig, Ihnen Begleitung anzubieten, so Bräuer weiter.

Christian Heidrich



 2.      Start in neuen Lebensabschnitt gestalten

Der Eintritt in die nachberufliche Lebensphase ist ein bedeutender Übergang. Er bietet die Chance, auf das bisherige Leben zurückzublicken, Erfahrungen zu würdigen und neue Perspektiven zu entwickeln.

In diesem Seminar vom 1. bis 4. September 2026 in der Akademie des Bistums Aachen nehmen Sie sich Zeit, Bilanz zu ziehen und den bevorstehenden Lebensabschnitt bewusst zu gestalten. Im Austausch mit anderen Teilnehmenden reflektieren Sie persönliche Erfahrungen, entdecken neue Möglichkeiten und entwickeln Ideen für die Zeit nach dem Berufsleben.

Die Veranstaltung richtet sich an Menschen, die vor dem Übergang in die nachberufliche Phase stehen und diesen aktiv gestalten möchten.

Zu weiteren Informationen und zur Anmeldemöglichkeit zur Fortbildung

Gaby Ahlers



 3.      Sicher handeln in der Jugendhilfe

Der Arbeitsalltag in der Kinder- und Jugendhilfe ist vielfältig und anspruchsvoll. Wer Kinder und Jugendliche professionell begleiten möchte, braucht neben Fachwissen auch Handlungssicherheit, Reflexionsfähigkeit und eine klare pädagogische Haltung.

In dieser Online-Fortbildung am 3. und 4. September 2026, jeweils von 09:00 bis 16:00 Uhr, setzen Sie sich mit grundlegenden Themen pädagogischer Arbeit auseinander. Im Mittelpunkt stehen das Selbstverständnis sozialer Arbeit, der professionelle Umgang mit Nähe und Distanz, Konflikte und Krisen im Alltag sowie Grundlagen deeskalierenden Handelns. Darüber hinaus beschäftigen Sie sich mit gruppendynamischen Prozessen und Rollen in Gruppen.

Die Fortbildung verbindet theoretische Grundlagen mit der Reflexion eigener Praxiserfahrungen und bietet durch interaktive Methoden vielfältige Möglichkeiten zum Austausch mit anderen Teilnehmenden.

Sie gewinnen mehr Sicherheit im Umgang mit herausfordernden Situationen, stärken Ihre pädagogische Handlungssouveränität und festigen Ihre professionelle Rolle.

Die Veranstaltung richtet sich an Berufseinsteigerinnen und Berufseinsteiger in der Jugendhilfe sowie erfahrene Fachkräfte, die ihr Grundlagenwissen auffrischen möchten.

Zu weiteren Informationen und zur Anmeldemöglichkeit für die Fortbildung

Gaby Ahlers



 4.      Deeskalation in der Wohnungslosenhilfe

Aggressive oder gewaltbereite Verhaltensweisen können Mitarbeitende in der Wohnungslosenhilfe vor besondere Herausforderungen stellen. Umso wichtiger ist es, Warnzeichen frühzeitig zu erkennen und in kritischen Situationen angemessen zu reagieren.

Diese Fortbildung am 8. September 2026 von 09:00 Uhr bis 16:30 Uhr im Haus der Caritas in Aachen vermittelt praxisnahe Strategien für den professionellen Umgang mit Konflikten und Aggressionen. Sie lernen, Eskalationsprozesse besser einzuschätzen, eigene Handlungsmöglichkeiten zu erweitern und auch in belastenden Situationen sicher zu agieren.

Darüber hinaus beschäftigen Sie sich mit dem Umgang mit Angst, der Stärkung eigener Ressourcen und der Entwicklung eines persönlichen Werkzeugkastens für herausfordernde Situationen.

Die Fortbildung richtet sich an pädagogische Fachkräfte in der Wohnungslosenhilfe. Sie ist als Vertiefungsschulung gemäß § 9 Satz 7 der Präventionsordnung des Bistums Aachen anerkannt.

Zu weiteren Informationen und zur Anmeldemöglichkeit zur Fortbildung

Gaby Ahlers



Herausgegeben von
Caritasverband für das Bistum Aachen e.V.
Geschäftsstelle

Redaktion:
Christian Heidrich (verantwortlich)
Referent für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Telefon: 0241 431-227
Telefax: 0241 431-2983
E-Mail: oeffentlichkeitsarbeit@caritas-ac.de
Internet: www.caritas-ac.de

Haus der Caritas
Kapitelstraße 3
52066 Aachen



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