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Am Mittwochmorgen, 1. Juli 2026, haben Medien über ein Feuer in einem Wohnheim für Menschen mit Behinderung in Monschau-Höfen berichtet, bei dem drei Menschen ums Leben gekommen seien. Einige Medien brachten diese Einrichtung mit der Caritas in Verbindung, was zu vielen Nachfragen aus dem Verband führte.
Wie die Polizei am Mittwoch gegen 10 Uhr mitteilte, war das Wohnheim für Menschen mit Behinderung von Evakuierungsmaßnahmen, die wegen des Feuers notwendig wurden, nicht betroffen. Auch sind in diesem Gebäudeteil keine Opfer zu beklagen.
Das Wohnheim für Menschen mit Behinderung ist in Trägerschaft der Caritas Lebenswelten GmbH. Deren Geschäftsführer Dr. Michael Bräuer machte sich vor Ort ein Bild. Anschließend teilte er mit: „In dem U-förmigen Gebäude, in dessen rechtem Teil sich die Einrichtung der CLW befindet, sind keinerlei Schäden entstanden. Durch das Feuer sind der linke und der mittlere Teil des Gebäudes stark in Mitleidenschaft gezogen worden. Dort sind auch drei Todesopfer zu beklagen gewesen. Unser Mitgefühl gilt den Angehörigen der Todesopfer. Die durch das Feuer stark beschädigten Teile des Gebäudes sind derzeit nicht bewohnbar. Deren Bewohner sind mit Hilfe der Stadtverwaltung und durch Unterstützung des Deutschen Roten Kreuzes vorübergehend in einem anderen Gebäude in der Stadt untergebracht worden.“
Bräuer teilte weiter mit, dass die Caritas Lebenswelten mit Unterstützung der Caritas-Seelsorgerin Anja Joye den Bewohnern der Einrichtung und ihren Beschäftigten seelsorgliche Unterstützung angeboten haben. Es sei schwer abzuschätzen, was Bewohner von dem Geschehen mitbekommen hätten. Da sei es wichtig, Ihnen Begleitung anzubieten, so Bräuer weiter.
Christian Heidrich
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