IN VIA Nachrichten 08/2026

Liebe Freund*innen von IN VIA Deutschland,

in diesem Newsletter erwarten Euch aktuelle Veranstaltungen, spannende Fachinformationen und wichtige Entwicklungen aus der sozialen Arbeit. Wir informieren über anstehende Tagungen und Webinare, neue Publikationen und Materialien sowie Förderprogramme und Ausschreibungen. 

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Liebe Freund*innen von IN VIA Deutschland,

in diesem Newsletter erwarten Euch aktuelle Veranstaltungen, spannende Fachinformationen und wichtige Entwicklungen aus der sozialen Arbeit. Wir informieren über anstehende Tagungen und Webinare, neue Publikationen und Materialien sowie Förderprogramme und Ausschreibungen. 

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Inhalt

  1. Anmeldung zur Abschlusstagung des Projektes „Schule-ohne mich!?“
  2. Es sind noch Plätze frei!
  3. IN VIA im Netzwerk
  4. Mädchen & Frauen
  5. Migration & Integration
  6. Neue Programme & Projektausschreibungen
  7. Termine & Tagungen

Anmeldung zur Abschlusstagung des Projektes „Schule-ohne mich!?“


Am 25.11.2026 in Frankfurt am Main von 10:30 bis 16:00 Uhr

Nun sind verbindliche Anmeldungen für die Abschlusstagung im November möglich. Es werden die wichtigsten Erkenntnisse der vergangenen zwei Projektjahre vorgestellt. Zudem sollen Perspektiven für die weitere Nutzung und Verstetigung der Projektergebnisse diskutiert werden, um Schulabsentismus bundesweit begegnen zu können. Prof. Dr. Michael Feldhaus der Universität Oldenburg wird über aktuelle Befunde und Handlungsempfehlungen aus wissenschaftlicher Perspektive referieren. Weitere Informationen zum Programm sowie zu Teilnahmegebühren sind unter dem Anmeldelink zu finden.



  Anmeldung     


Es sind noch Plätze frei!


„Junge Menschen für Nachhaltigkeits- und Klimaschutzthemen begeistern – Erkenntnisse aus dem JuNast - Projekt

Am 23. September 2026 10:00 Uhr bis 11:30 Uhr

In dieser praxisnahen Veranstaltung werden von der Referentin Julia Barth von IKU-Die Dialoggestalter GmbH zentrale Erkenntnisse und erprobte Methoden aus dem Projekt JuNast – Jugendengagement für Nachhaltigkeit stärken vorgestellt. Das Projekt hat untersucht, wie insbesondere junge Menschen angesprochen werden können, die bisher wenig Berührungspunkte mit Umwelt- und Nachhaltigkeitsthemen haben. Die Teilnehmenden erhalten praxisorientierte Handlungsempfehlungen für ihren Arbeitsalltag, die sie im Webinar selbst ausprobieren können. Dabei geht es unter anderem um lebensweltnahe Zugänge, geeignete Beteiligungsformate sowie Ansätze, um Nachhaltigkeitsthemen verständlich, relevant und motivierend zu vermitteln. Hier ist eine kostenlose Anmeldung bis zum 21.09. möglich.



  Anmeldung    


IN VIA im Netzwerk


„Deine Geschichte ist nicht zu Ende“– Hamburg setzt am Welttag der Suizidprävention ein Zeichen 

202 Stühle erinnern auf dem Rathausmarkt an 202 Menschen, die 2024 in Hamburg durch Suizid gestorben sind.

Anlässlich des Welttages der Suizidprävention lädt das HAMBURGER Netzwerk für Suizidprävention am Donnerstag, den 10. September 2026, von 14 bis 17 Uhr auf den Hamburger Rathausmarkt ein.

Unter dem Motto „Deine Geschichte ist nicht zu Ende“ setzt die Veranstaltung ein Zeichen für Suizidprävention, gegen die Tabuisierung von Suizidalität und für mehr Offenheit im Umgang mit seelischen Krisen. Die Installation macht die Zahl sichtbar und gibt den Verstorbenen einen Platz mitten in der Stadt. 

Über 10.000 Menschen nehmen sich jährlich in Deutschland das Leben. In Hamburg starben 2024 202 Menschen durch Suizid – durchschnittlich etwa alle zwei Tage ein Mensch. Noch größer ist die Zahl der Menschen in suizidalen Krisen oder nach einem Suizidversuch. Die WHO weist darauf hin, dass es weltweit bis zu 20-mal so viele Suizidversuche wie Suizidtodesfälle geben kann.

„Diese Zahlen zeigen, wie wichtig es ist, hinzuschauen und miteinander ins Gespräch zu kommen. Suizidprävention beginnt nicht erst im akuten Notfall. Sie beginnt dort, wo Menschen ihre Not aussprechen können und auf Menschen treffen, die zuhören und Hilfe vermitteln können“, so Nina von Ohlen, Leiterin des HAMBUERGER Netzwerkes für Suizidprävention.

Auf dem Rathausmarkt informieren Netzwerkpartner*innen aus Seelsorge, Beratung und Betreuung über konkrete Hilfsangebote und stehen für persönliche Gespräche zur Verfügung. Besucher*innen können sich informieren, Fragen stellen oder mit einer Fachkraft ins Gespräch kommen.

Das 2023 gegründete HAMBURGER Netzwerk für Suizidprävention bringt Einrichtungen, Institutionen und Fachkräfte aus unterschiedlichen Bereichen zusammen. Ziel ist es, weitere Suizide zu verhindern, Hilfsangebote bekannter zu machen, die Zusammenarbeit zu verbessern und Suizidalität zu enttabuisieren.

Trauergottesdienst: Um 18 Uhr findet in der Hauptkirche St. Jacobi der jährliche Trauergottesdienst statt. Er richtet sich insbesondere an Menschen, die einen Angehörigen, Freund*in oder eine andere nahestehende Person durch Suizid verloren haben, und bietet Raum für Trauer, Erinnerung und gemeinsames Gedenken.

Veranstaltung: Donnerstag, 10. September 2026, 14:00–17:00 Uhr, Rathausmarkt Hamburg
Veranstalter: HAMBURGER Netzwerk für Suizidprävention
Trauergottesdienst: 18:00 Uhr, Hauptkirche St. Jacobi, Hamburg

Pressekontakt:
IN VIA Hamburg e.V. | Nina von Ohlen
040 51 440465 | vonohlen@invia-hamburg.de

 

Bildungsberatung GF-H -  stärken statt streichen! 

Die Bildungsberatung Garantiefonds Hochschule (GF-H) soll Ende 2026 eingestellt werden – und damit ein deutschlandweit einzigartiges Beratungs- und Förderangebot für zugewanderte Studieninteressierte. 

Seit 1972 unterstützt das Programm geflüchtete und zugewanderte Menschen auf ihrem Weg ins Studium. Es ist die einzige kostenfreie, unabhängige und fachübergreifende Studienberatung mit bundesweiter Reichweite. 

Mit 21 festen und über 130 mobilen Standorten begleiten die Bildungsberater*innen Ratsuchende in ganz Deutschland. 
In Stuttgart sitzt eine der zwei Beratungsstellen bei IN VIA. 

Es existiert deutschlandweit kein vergleichbares Angebot. Dennoch plant das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ) das Bildungsprogramm ersatzlos zu streichen.Das schafft eine gravierende strukturelle Lücke im Bildungssystem. Jungen Talenten wird damit ein zentraler Zugang zu akademischer Bildung und Qualifizierung versperrt. 

Das Programm kann mit der folgenden Petition unterstützt werden:  



Mädchen & Frauen


Publikationen zum Vierten Gleichstellungsbericht 

Im März 2025 wurde der Vierte Gleichstellungsbericht der Bundesregierung veröffentlicht. Er untersucht die Auswirkungen von Klimawandel und Klimapolitik auf die Geschlechtergerechtigkeit. Die Bundesstiftung Gleichstellung hat zentrale Erkenntnisse und Handlungsempfehlungen des Berichts in Themenblättern und weiteren Publikationen übersichtlich aufbereitet. 

 

Toolkit gegen Antifeminismus veröffentlicht 

Der Deutsche Frauenrat hat ein Toolkit zum Umgang mit Antifeminismus veröffentlicht. Es soll Frauenverbände und Gleichstellungsakteur*innen dabei unterstützen, Antifeminismus zu erkennen, einzuordnen und wirksam zu bearbeiten. Das Toolkit umfasst Argumentationshilfen, Anregungen für die Bildungsarbeit und weitere Materialien.



  Toolkit    


Migration & Integration


Evaluation der Asylverfahrensberatung veröffentlicht 

Das BAMF-Forschungszentrum hat die Evaluation der behördenunabhängigen Asylverfahrensberatung (buAVB) veröffentlicht. Dem Bericht zufolge wird die buAVB insgesamt positiv bewertet; als zentraler Mehrwert gilt die individuelle Fallbegleitung. Die Bundesregierung hatte im März angekündigt, die Förderung ab 2027 einzustellen.

 

Integrationskurse: Freiwillige Teilnahme wieder teilweise möglich 

Seit 1. August können Geflüchtete aus der Ukraine mit Aufenthaltserlaubnis nach § 24 AufenthG, EU-Bürger*innen und Deutsche wieder freiwillig an Integrationskursen teilnehmen. Freie Plätze werden vorrangig an Personen vergeben, die für Arbeit oder Ausbildung bessere Deutschkenntnisse benötigen.  

Zum Beitrag

 

Mehrsprachige Info-Videos zu besonderen Schutzbedarfen 

Unter dem Motto „Know your Rights!“ bietet die zivilgesellschaftliche Fachstelle zur Identifizierung und Umsetzung besonderer Schutzbedarfe mehrsprachige Info-Videos zum Thema besondere Schutzbedarfe an. Die Videos stehen auf YouTube zur Verfügung.  



  Videos     


Neue Programme & Projektausschreibungen


Demokratie leben!: Interessenbekundungen bis 4. September möglich 

Für die neue Förderperiode des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ ab 2027 können Organisationen seit dem 3. August ihre Projektvorhaben im Rahmen des Interessenbekundungsverfahrens einreichen. Die Frist zur Einreichung über das Förderportal endet am 4. September 2026 um 13 Uhr.

 

Neue Förderphase der Aktion Mensch startet 

Die Aktion Mensch hat ihre Förderung neu aufgestellt. Die erste Antragsphase im neuen Verfahren läuft vom 1. September bis 15. Oktober 2026. Künftig können Förderanträge in drei festen Antragsphasen pro Jahr eingereicht werden. Gefördert werden inklusive Projekte in den Bereichen Sozialraum, Arbeit, Wohnen und junge Menschen. 



  Zum Förder-Check    


Termine & Tagungen


GEAS-Reform: Online-Schulungsreihe wird fortgesetzt

Der Informationsverbund Asyl & Migration setzt seine Online-Schulungsreihe zur GEAS-Reform fort. In drei Veranstaltungen von September bis November 2026 werden das Zuständigkeitsbestimmungsverfahren, die Rückführungsverordnung sowie aktuelle Praxiserfahrungen fünf Monate nach Inkrafttreten der Reform beleuchtet.



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Berichte für den Newsletter bitte an: fanny.neubauer@invia-deutschland.de
Redaktionsschluss der nächsten Ausgabe: 21.09.2026

IMPRESSUM:

IN VIA Katholischer Verband für
Mädchen- und Frauensozialarbeit
Deutschland e.V.
Karlstr. 40
79104 Freiburg

Verantwortlich: Monika Kleinefenn
Redaktion: Fanny Neubauer

 

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