Caritas-Newsletter
   

Newsletter Ausgabe Nr. 2/2014

 
 
    Inhalt
   
  1. In eigener Sache
  2. Neues aus der Diözese
  3. Fachliche Informationen
  4. Materialien
  5. Termine
  6. ... das Beste zum Schluss
 
 
 
 
1
 
 In eigener Sache

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kolleginnen und Kollegen,

auch in diesem Monat gibt es wieder interessante Informationen für Sie. Der 21. März wird seit einigen Jahren weltweit als Down-Syndrom-Tag begangen (Trisomie 21, das passt einfach gut zu diesem Datum 21.3.), und viele Elterngruppen und Initiativen nutzten diesen Tag, um in ihrer Region für Vielfalt zu werben und dafür, dass Menschen mit Down-Syndrom unser Leben und unsere Gesellschaft bereichern.

Gerne weise ich darauf hin, dass auch in diesem Jahr die Wanderausstellung „Hauptsache gesund?“ zum Verleih zur Verfügung steht. 

Mehr Infos finden Sie hier: 
http://www.dicv-rottenburg-stuttgart.caritas.de/83988.html

Ich wünsche Ihnen spannende Lektüre,
Ihre
Birgit Baumgärtner




 
2
 
 Neues aus der Diözese

Kino-Premiere in Stuttgart Barriere frei

Stuttgart, 19. Februar 2014 - Im Kino Atelier am Bollwerk fand die Stuttgart - Premiere des Dokumentarfilms "Balladenabend - Gemeinsam geht’s" in Anwesenheit einiger Protagonisten aus Biberach statt.
Caritasdirektorin Frau Dr. Annette Holuscha Uhrlenbrock wies in ihrer Ansprache darauf hin, dass dieser Film das Kernziel des Projektes „Leben ist angesagt“: nämlich den Gewinn, den beide Seiten aus dem Umgang miteinander ziehen, kaum besser beschreiben könnte. Berührungsängste und Vorurteile werden abgebaut, durch Begegnung entsteht gegenseitiges Verständnis und selbstverständliches Miteinander.
Dank der finanziellen Unterstützung der Bruno-Frey-Stiftung Biberach konnte der Film mit Audiodeskription und Untertitelung für seh- und hörgeschädigte Menschen produziert werden.


Inklusions-Check in Ellwangen kommt ins Rollen

Ellwangen, 13. März 2014
Die Seelsorgeeinheit macht sich auf den Weg Inklusion in ihrer Kirchengemeinde zu leben.
Anhand gelungener Beispiele gelebter Inklusion soll bis Jahresende ein Instrument zur Selbstevaluation auf dem Weg zu einer inklusiven Kirchengemeinde entwickelt werden. Die Projektgruppe wünscht sich Offenheit für die Fähigkeiten aller Menschen, die sich im Gemeindeleben einbringen wollen (Ministranten- und Lektorendienst, Mitarbeit im Kirchengemeinderat, etc.)




Link zur Website

 
3
 
 Fachliche Informationen

Erstes PID-Zentrum ist zugelassen

Das erste deutsche PID-Zentrum wird zum 1. März in Lübeck zugelassen. Das schleswig-holsteinische Gesundheitsministerium hat dem Zentrum für Humangenetik am Ambulanzzentrum des UKSH am Medizinischen Versorgungszentrum (MVZ) Lübeck nach einer Prüfung die Zulassung als Zentrum für Präimplantationsdiagnostik (PID-Zentrum) erteilt. Das Zentrum erfüllt die nach der entsprechenden Bundesverordnung vorgegebenen Voraussetzungen.
Unter einer PID versteht man die genetische Untersuchung eines künstlich befruchteten Embryos vor seiner Übertragung in die Gebärmutter. Sie darf nur in Ausnahmefällen vorgenommen werden. Zudem muss eine interdisziplinär zusammengesetzte Ethikkommission jeden PID-Fall einzeln prüfen.
Für das Lübecker Zentrum ist die gemeinsame Ethikkommission norddeutscher Länder zuständig. (s. folgenden Artikel)

Mehr dazu finden Sie unter:
http://www.aerztezeitung.de/politik_gesellschaft/gp_specials/pid/article/856045/zulassung-erstes-deutsches-pid-zentrum-luebeck.html


Gemeinsame Ethikkommission für PID

Die Bundesländer Brandenburg, Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Schleswig-Holstein haben sich darauf verständigt, bei der Ärztekammer Hamburg eine gemeinsame Ethikkommission für Präimplantationsdiagnostik einzurichten.
Lesen Sie den Artikel unter:

http://www.hessen-tageblatt.com/hamburg-praeimplantationsdiagnostik-gemeinsame-ethikkommission-berufen-kommission-wird-bei-der-aerztekammer-hamburg-angesiedelt-33944


Eingriffe am Ungeborenen

Immer häufiger werden Kinder operiert, die noch im Mutterleib sind. Längst geht es nicht mehr nur um die Rettung des jungen Lebens, sondern um die Verbesserung von Prognosen. Unter welchen Umständen der gewagte Eingriff gerechtfertigt ist, diskutieren Fachleute kontrovers.

Ein interessanter Artikel aus der Süddeutschen Zeitung vom 03.02.2014:
http://www.sueddeutsche.de/gesundheit/chirurgie-in-der-schwangerschaft-mit-dem-skalpell-in-den-mutterleib-1.1878386


Beratungsstellen für Pränataldiagnostik werden dauerhaft eingerichtet

Sozialministerin Katrin Altpeter will die bislang modellhaft eingerichteten Beratungsstellen für Pränataldiagnostik dauerhaft als Teil der Schwangerschaftsberatung in Baden-Württemberg etablieren.

https://www.baden-wuerttemberg.de/de/service/presse/pressemitteilung/pid/beratungsstellen-fuer-praenataldiagnostik-werden-dauerhaft-eingerichtet/ 


Neue Beratungsstelle soll Kommunen bei Umsetzung der Inklusion unterstützen

Sozialministerin Katrin Altpeter stellt 150.000 Euro für den Aufbau einer „Kommunalen Beratungsstelle Inklusion“ in Baden-Württemberg zur Verfügung. Die beim Städtetag Baden-Württemberg angesiedelte Stelle soll die Kommunen dabei unterstützen, den Inklusionsgedanken vor Ort umzusetzen.

http://www.baden-wuerttemberg.de/de/service/presse/pressemitteilung/pid/neue-beratungsstelle-soll-kommunen-bei-umsetzung-der-inklusion-unterstuetzen/ 


„Kompetent für Inklusion“ - Land fordert neue Weiterbildung für Mitarbeiter in der Behindertenhilfe

Sozialministerin Katrin Altpeter stellt ein mit 300.000 Euro ausgestattetes Förderprogramm vor. Zur Umsetzung der UN-BRK sollen Weiterbildungsangebote für Mitarbeiter in der Behindertenhilfe, insbesondere Heilerziehungspfleger, entwickelt und durchgeführt werden. Die LIGA der Freien Wohlfahrtspflege ist Träger des Projekts, das 18 Monate lang läuft.

Mehr dazu unter http://www.sm.baden-wuerttemberg.de/de/Kompetent_fuer_Inklusion_Neue_Weiterbildung_fuer_Mitarbeiter_der_Behindertenhilfe/310489.html?referer=82188&template=min_meldung_html&_min=_sm 


Mut zur Initiative!

„Gelungene Wege zum inklusiven Sport. Impulse für die Praxis“, so lautete eine Veranstaltung des NRW-Landesbehindertenbeauftragten Norbert Killewald bei der Reha-Messe 2013 in Düsseldorf. Die gleichnamige Broschüre mit Praxistipps zum inklusiven Sport liegt nun vor.

Mehr dazu unter http://www.lbb.nrw.de/alles_zum_amt/pressemitteilungen/140123a/index.php


Modellprojekt in Kiel bildet Behinderte zu Lehrenden aus

Es wird viel über Inklusion geredet, doch diejenigen die darüber am meisten zu sagen hätten werden selten gehört. Das will ein Hochschulprojekt ändern:
Das Projekt Inklusive Bildung der Stiftung Drachensee qualifiziert Menschen mit Behinderungen zur Bildungsarbeit, damit sie an Fachschulen und Hochschulen ihre Expertise in eigener Sache vermitteln können.
Als qualifizierte Lehrkräfte vermitteln sie ihren Alltag und ihr Leben mit Behinderungen den (künftigen) Fach- und Leitungskräften.

Mehr zum Projekt lesen Sie unter:
http://inklusive-bildung.org/  




 
4
 
 Materialien

Schulungsordner für Leiterinnen und Leiter von Ferienfreizeiten und internationalen Begegnungen um ein Thema ergänzt: Inklusion.

Ein Schulungsmodul, auf das viele Organisationen lange gewartet haben: Wie geht Inklusion in der Praxis? Wie können Gruppenprozesse auf Ferienfreizeiten begleitet und bekannte Programmangebote so variiert werden, dass alle Spaß haben? Auf 36 Seiten gibt die Autorin umfassende Erfahrung aus vielen Jahren inklusiver Praxis weiter.
Neben theoretischen Grundlagen wird anhand von zahlreichen Praxisbeispielen deutlich gemacht, worum es bei Inklusion vor allem geht: um die Änderung des Blickwinkels und eine respektvolle Haltung, die letztlich allen Teilnehmern gleichermaßen zu Gute kommt. Der Baustein beschreibt vielfältige Methoden zur Vorbereitung von Freizeitleiter/innen – von Einzelaktionen bis zur ganztägigen Schulung.

Hier geht es zum Bestellformular.




 
5
 
 Termine

„Nach den ersten Jahren“ Ein Familienseminar für Eltern von Kindern mit Down-Syndrom

Dieses Familienseminar informiert Sie über Möglichkeiten der Förderung und Unterstützung von Kindern mit Down-Syndrom im Kindergartenalter sowie im schulischen und außerschulischen Bereich und findet vom 24.-26. April 2014 in Marburg statt.

Veranstaltungsflyer und Anmeldung unter:
https://www.lebenshilfe.de/de/fortbildung/veranstaltungen/Nach-den-ersten-Jahren.php?listLink=1


„In den ersten Jahren“ Ein Familienseminar für Eltern von Kindern mit Down-Syndrom

Dieses Familienseminar bietet wichtige Grundinformationen über das Down- Syndrom, seine entwicklungsbezogenen Besonderheiten und zum Unterstützungsbedarf der Kinder im Säuglings- und Kleinkindalter und findet vom 04.-05. September 2014 in Marburg statt.

Veranstaltungsflyer und Anmeldung unter:
http://www.lebenshilfe.de/de/fortbildung/veranstaltungen/In-den-ersten-Jahren.php?listLink=1  




 
6
 
 ... das Beste zum Schluss

Kino für alle!

GRETA & STARKS machen Kino mit Audiodeskription und Untertitel einfach zugänglich – jederzeit und überall. Die zwei Apps GRETA & STARKS machen die vorhandenen Untertitel und Audiodeskriptionen jetzt einfach mit dem eigenen Smartphone zugänglich. Weder der Zuschauer noch das Kino müssen dafür in Technik oder Equipment investieren. Das bedeutet eine erhebliche Verbesserung - bisher wurden barrierefreie Filmfassungen oft nur sehr selektiv und zu speziellen Veranstaltungen gezeigt.

Mehr dazu unter: http://www.gretaundstarks.de/  




 
 
   

Herausgegeben vom
Caritasverband der Diözese
Rottenburg-Stuttgart e. V.
Projekt "Leben ist angesagt"

Redaktion: Birgit Baumgärtner
Telefon: 0711 2633-1140
E-Mail: baumgaertner@caritas-dicvrs.de

Postfach 13 09 33, 70067 Stuttgart
Strombergstraße 11, 70188 Stuttgart
www.caritas-rottenburg-stuttgart.de

 
 
Wollen Sie diesen Newsletter in Zukunft nicht mehr erhalten, dann klicken Sie bitte hier !