Caritas-Newsletter
   

Newsletter Leben ist angesagt Ausgabe Nr. 5/2014

 
 
    Inhalt
   
  1. In eigener Sache
  2. Neues vom Inklusions-Check in Ellwangen
  3. Fachliche Informationen
  4. Termine
  5. ... das Beste zum Schluss
 
 
 
 
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 In eigener Sache

Möge dein Weg
dir freundlich entgegenkommen,
möge der Wind dir den Rücken stärken.
Möge die Sonne dein Gesicht erhellen und der
Regen um dich her die Felder tränken.
Und bis wir beide, du und ich, uns wieder sehen,
möge Gott dich schützend in seiner Hand halten.
Gott möge bei dir auf deinem Kissen ruhen.
Deine Wege mögen dich aufwärts führen,
freundliches Wetter begleite deinen Schritt.
Und mögest du längst im Himmel sein,
wenn der Teufel bemerkt, dass du nicht mehr da bist.

Mit diesem irischen Reisesegen wünsche ich Ihnen allen eine gesegnete und erholsame Sommerzeit. Allen, die eine Reise machen, sich auf den Weg machen, wünsche ich eine gute Reise und eine gesunde Rückkehr.

Ihre
Birgit Baumgärtner




 
2
 
 Neues vom Inklusions-Check in Ellwangen

Wie barrierefrei sind Kirchengemeinden?

Ein Jahr lang prüfen Kirchengemeinde, Kindergarten, Seelsorger für Familien mit behinderten Kindern, Behindertenhilfe und Menschen mit Behinderungen in der Gesamtkirchengemeinde in Ellwangen, ob hier alle Menschen an der Gesellschaft teilhaben und somit Inklusion möglich ist.
Teilhabemöglichkeiten, aber auch Barrieren werden festgestellt und Empfehlungen für einen Aktionsplan gegeben. Dazu erhielten die Gottesdienstbesucher am 20. Juli einen Fragebogen, mit dem sie ein Meinungsbild zum Thema „Inklusion“ abgaben.
Im September werden alle 5000 Katholiken der vier Teilgemeinden in Ellwangen über den Gemeindebrief befragt. Der Fragebogen wurde gemeinsam mit der Dualen Hochschule Baden-Württemberg in Heidenheim entwickelt.
Die Ergebnisse liegen im Herbst vor.




Link zur Website

 
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 Fachliche Informationen

Caritas: Kindergärten müssen gemeinsames Aufwachsen ermöglichen

Die Behindertenrechtskonvention der UN verpflichtet Kindertageseinrichtungen zur Inklusion. Der Deutsche Caritasverband empfiehlt, in Kindertageseinrichtungen der Caritas Bedingungen für gemeinsame Bildung, Erziehung und Förderung und für ein Zusammenleben zu schaffen – und zwar unabhängig von Unterschieden, die sich aus Beeinträchtigungen, materiellen, kulturellen und sozialen Benachteiligungen ergeben. http://www.cbp.caritas.de/53606.asp?id=1529&page=1&area=efvkelg


Bessere Frühförderung von Kindern mit Behinderungen

Gemeinsam mit den Kommunalen Landesverbänden, den gesetzlichen Krankenkassen und den Verbänden der freien Wohlfahrtspflege Baden-Württemberg brachte das Sozialministerium Baden-Württemberg zum 1. Juli eine Rahmenvereinbarung auf den Weg. Sie regelt die heilpädagogischen und medizinischen Leistungen für Kinder mit Behinderungen und die Zusammenarbeit der Akteure.
http://www.baden-wuerttemberg.de/de/service/presse/pressemitteilung/pid/landesrahmenvereinbarung-verbessert-fruehfoerderung-von-kindern-mit-behinderungen/?type=98&cHash=1ef69740151993fc714f9904097e4798&print=1


Bildungsbericht legt Herausforderungen für Inklusion offen

Am 13. Juni stellten Kultusministerkonferenz, Bundesbildungsministerium und Deutsches Institut für Internationale Pädagogische Forschung den 5. Bildungsbericht vor mit dem Schwerpunkt „Menschen mit Behinderungen im Bildungssystem“. Der Bericht beschreibt bildungspolitische Herausforderungen, die bei der Umsetzung eines inklusiven Bildungssystems berücksichtigt werden müssen, z. B. die verschiedenen Formen der Ressourcenzuweisung. Für Sie sicher von Interesse: der Teil H „Menschen mit Behinderungen im Bildungssystem“ (S. 172 bis S. 218).
Pressemitteilung: http://www.kmk.org/presse-und-aktuelles/meldung/bildung-in-deutschland-2014.html  
Bericht und Materialien: http://www.bildungsbericht.de/


Kultusminister: Bessere Standards für Lehrerbildung

Die Aus- und Fortbildung von Lehrern zum professionellen Umgang mit Vielfalt und für das gemeinsame Lernen von Schülern mit und ohne Behinderungen sind wesentlich für das Gelingen der Inklusion. Die Kultusministerkonferenz hat daher diese Standards überarbeitet und mit Blick auf die Erfordernisse inklusiven Unterrichts aktualisiert. In alle Lehramtsstudiengänge wird „Basiswissen Inklusion“ aufgenommen.
http://www.kmk.org/presse-und-aktuelles/meldung/inklusion-kmk-aktualisiert-standards-fuer-die-lehrerbildung.html


Hessen: Inklusions-Ratgeber für Eltern erschienen

In der Reihe „Einführung in die Elternarbeit in der Schule“ des Elternbund Hessen erschien ein Ratgeber für Eltern zur Inklusion (Heft 4). Zahlreiche Experten schildern ihre Sicht und Erfahrungen zur Umsetzung von Inklusion in Hessen. Eine anregende Lektüre mit Anregungen für die inklusive Bildung in Baden-Württemberg.
http://gib-hessen.de/


Fernsehtipp: Überforderung der Eltern gezeigt

Eltern von schwerbehinderten Kindern sind mit der Betreuung ihrer Kinder stark gefordert. Oft ist eine Betreuung rund um die Uhr notwendig. Das Kirchenfernsehen zeigte diese Beanspruchung in der Sendung „Überfordert“ in der Reihe „Alpha & Omega“. Den Impuls dazu gab die Berichterstattung in Stuttgarter Zeitungen, in der auch Mütter der Elterngruppe „Rückenwind“ im Verein für Körperbehinderte Esslingen mehr Entlastung gefordert hatten. Die knapp 30-minütige Sendung finden Sie unter http://www.kirchenfernsehen.com/

„Teilhabekiste“ macht Inklusion individuell messbar

Mit dem Projekt „Wie misst man Teilhabe in der Eingliederungshilfe?“ will die Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege ein praktikables Instrument bereitstellen, das die individuell definierte Teilhabe aus Nutzersicht in der Eingliederungshilfe messbar macht. Die so genannte „Teilhabekiste“ umfasst 365 Teilhabeindikatoren, die auf Karten sprachlich und größtenteils auch bildlich dargestellt sind. Damit wählen Nutzer ihre Teilhabeziele selbstbestimmt aus http://www.bagfw-qualitaet.de/teilhabe-projekt/.  Die Teilhabekiste und alle anderen Instrumente werden allerdings nicht ohne Anwenderschulung abgegeben. Deshalb: Melden Sie sich noch heute zur Schulung an! http://www.bagfw-qualitaet.de/teilhabe-projekt/projektdaten/

Beschwerde: Netzwerke gegen aggressive Bluttest-Werbung

Seit knapp zwei Jahren kann mit einem Bluttest das ungeborene Kind auf das Down-Syndrom getestet werden. Die Caritas kritisierte bereits wiederholt die Zulassung dieses so genannten „Praena-Tests“. Gegen die aggressive Werbung der Hersteller haben das „Netzwerk gegen Selektion durch Pränataldiagnostik“ und das „Gen-ethische Netzwerk“ Beschwerde beim Deutschen Werberat eingereicht (siehe unter http://www.gen-ethisches-netzwerk.de/files/Beschwerde.pdf)  
Die Caritas-Pressemitteilung dazu unter: http://www.dicv-rottenburg-stuttgart.caritas.de/3971.asp?id=33931&page=8&area=dicvrot




 
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 Termine

Fachtagung, 18. und 19. September 2014, Leipzig
Kinder und Jugendhilfe zwischen Inklusion und Ausgrenzung

Die Tagung der Internationalen Gesellschaft für erzieherische Hilfen beschäftigt sich mit der ganzen Breite eines Inklusionsansatzes, der pädagogisch auf Wertschätzung und Anerkennung von Vielfalt setzen will. Programm und Anmeldung unter: http://www.igfh-inklusionstagung.de/  




 
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 ... das Beste zum Schluss

Passend zur Fußball WM etwas zum Schmunzeln: „Fußballfloskeln wörtlich genommen“:

https://www.youtube.com/watch?v=mf72t9B_CEI  




 
 
   

Herausgegeben vom
Caritasverband der Diözese
Rottenburg-Stuttgart e. V.
Projekt "Leben ist angesagt"

Redaktion: Birgit Baumgärtner
Telefon: 0711 2633-1140
E-Mail: baumgaertner@caritas-dicvrs.de

Postfach 13 09 33, 70067 Stuttgart
Strombergstraße 11, 70188 Stuttgart
www.caritas-rottenburg-stuttgart.de

 
 
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