Caritas-Newsletter
  KAM-Newsletter 22/2025
 
 
 
 

Kurz-Info

Petition für Fortsetzung des Resettlement-Programms mit 80.000 Unterschriften 

Seit dem Regierungswechsel im Mai ist das Resettlement-Programm des Bundes vorläufig ausgesetzt. Resettlement ist die organisierte Aufnahme von besonders schutzbedürftigen Flüchtlingen, die weder in ihr Heimatland zurückkehren, noch in dem Land bleiben können, in das sie geflohen sind. Im Rahmen des deutschen Resettlement-Programms wird jährlich ein Kontingent dieser Menschen dauerhaft in Deutschland aufgenommen. Das Programm ermöglicht eine sichere und legale Einreise. 

Von der derzeitigen Aussetzung der Resettlement-Aufnahmen ist unter Anderem auch das Programm „Neustart im Team“ betroffen, bei dem ehrenamtliche Mentoring-Gruppen eine Wohnung für die einreisenden Flüchtlinge bereitstellen und diese im ersten Jahr bei der Integration begleiten. Nachdem ein geplanter Flug aus Kenia am 8. Mai kurzfristig abgesagt wurde, mit dem eine Mutter mit ihrer Tochter über das NesT-Programm einreisen sollte, entschied sich die Mentoring-Gruppe, eine Petition zu starten. Die Petition fordert die Aufnahme der Flüchtlinge, die bereits eine Aufnahmezusage erhalten haben und deren Einreise so kurzfristig abgesagt wurde, aber auch die grundsätzliche Weiterführung des Resettlement-Programms in Deutschland.

Die Petition hat mittlerweile bereits über 80.000 Unterstützer_innen gefunden. Sie können diese hier einsehen.

 
 
   

Mit freundlichen Grüßen  

Die Redaktion
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Telefon: +49(0)761 200-376
www.kam-info-migration.de

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