04/2026 IN VIA Nachrichten
Liebe Freund*innen von IN VIA Deutschland,
gemeinsam stark für junge Menschen: Mit #StoppDigitaleGewalt startet IN VIA eine neue Plattform, die Fachkräfte dabei unterstützt, digitale Gewalt sichtbar zu machen und Jugendliche im Alltag zu stärken. Auch der Bundeskongress Schulsozialarbeit 2026 hat klare Impulse gesetzt: Für gute Arbeit vor Ort braucht es verlässliche Strukturen, gute Rahmenbedingungen und echte Perspektiven. Ergänzt werden diese Entwicklungen durch aktuelle Stellungnahmen aus der Jugendsozialarbeit, die die Weiterentwicklung der Kinder- und Jugendhilfe konstruktiv, aber deutlich einfordern. Ein Thema bleibt dabei zentral: junge Menschen wirksam unterstützen – digital, sozial und nachhaltig.
Mehr dazu und weitere Einblicke finden Sie hier im Newsletter.
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IN VIA beim Katholik*innentag 2026 in Würzburg
Vom 13. bis 17. Mai 2026 sind wir beim Katholik*innentag in Würzburg dabei.
Unter dem Leitgedanken der diesjährigen Caritas-Kampagne „Zusammen geht was. Caritas verbindet Generationen“ findet Ihr uns am gemeinsamen Stand des Deutschen Caritasverbandes und seiner Fachverbände auf der Kirchenmeile am Mainufer.
Kommt vorbei – wir freuen uns auf Begegnungen, Gespräche und den Austausch mit Euch.
Unsere Highlights im Überblick:
14. Mai | 11:00 Uhr
IN VIA-Gespräch: Adultismus – wer entscheidet eigentlich?
Junge Menschen übernehmen Verantwortung – in Schule, Ausbildung, Ehrenamt, Kirche und Politik. Doch echte Mitbestimmung bleibt ihnen oft verwehrt. Dieses Ungleichgewicht hat einen Namen: Adultismus.
Im Gespräch gehen wir der Frage nach, warum junge Menschen häufig als „noch nicht reif“ für Entscheidungen gelten, obwohl sie Verantwortung tragen. Wir laden ein zum Zuhören, Mitdenken und Diskutieren – für Jugendliche, Erwachsene und Fachkräfte.
Ort: Caritas-Stand, Kirchenmeile
14. Mai | 17:00 Uhr
IN VIA-Empfang
Ein herzliches Wiedersehen. Wir freuen uns auf unsere IN VIA-Familie sowie Partner:innen aus Jugend- und Frauensozialarbeit und der Bahnhofsmission.
Ein Raum für Begegnung, Austausch und Vernetzung.
Ort: Caritas-Stand, Kirchenmeile
15. Mai | 11:00 Uhr
IN VIA-Gespräch: Bildungsgerechtigkeit – gemeinsam Wege gehen
Bildung eröffnet Chancen – doch die Ausgangsbedingungen sind oft ungleich. Herkunft, finanzielle Möglichkeiten oder Erfahrungen von Ausgrenzung prägen Bildungswege stärker als Leistung allein.
Gemeinsam sprechen wir darüber, wie mehr Bildungsgerechtigkeit gelingen kann und welche Rolle die Jugendsozialarbeit dabei spielt.
Ort: Caritas-Stand, Kirchenmeile
16. Mai | 18:30 Uhr
Caritas-Gottesdienst
Gemeinsam feiern wir Gottesdienst in St. Michael mit Bischof Bätzing (angefragt) und Stephanie Feder, Geistliche Beirätin von IN VIA Deutschland.
Ort: St. Michael, Josef-Stangl-Platz
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Interviewreihe Schulabsentismus
Im Projekt „Schule – ohne mich!?“ von IN VIA Deutschland im Netzwerk der BAG KJS ist die Interviewreihe „Schulabsentismus begegnen – aber wie?!“ für die Jugendsozialarbeit News entstanden. Nun ist ein siebter Beitrag Anfang April erschienen. In dem Interview sprach Lydia Liebig, Leiterin der landesweiten Koordinierungsstelle (KOST) des ESF+-Programms „Schulerfolg sichern“.
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Save The Date: Abschlusstagung des Projektes „Schule-ohne mich!?“ am 25.11.2026 in Frankfurt
Die Abschusstagung des Projektes „Schule-ohne mich!?-neue Entwicklungen und Handlungsanforderungen bei Schulabsentismus“ wird am 25.11.2026 von 10:30 Uhr bis 16:00 Uhr in der Station Lounge in Frankfurt am Main stattfinden. Neben einem gemeinsamen Projektrückblick werden Projektergebnisse präsentiert. Außerdem werden Möglichkeiten und politische Handlungsempfehlungen aufgezeigt und diskutiert, wie Schulabsentismus bundesweit erfolgreich begegnet werden kann. Interessierte können sich ab Mitte Juni kostenlos anmelden. Nähere Informationen folgen in Kürze.
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Es sind noch Plätze frei: Webinar “digitales Wohlbefinden (queerer) Jugendlicher stärken“ am 06.05.2026 10:00-12:00 Uhr
Das interaktive Webinar “Digitales Wohlbefinden (queerer) Jugendlicher stärken - Workshopkonzepte aus dem Projekt QueeResilience“ findet unter der Leitung des Referenten Matthias Wolf der Stiftung Digitale Chancen am 06.05.2026 statt. Die Teilnehmenden erhalten praxisnahe Anregungen und Übungen sowohl für die eigene Arbeit mit queeren Jugendlichen als auch für vielfältige Jugendgruppen insgesamt.
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Neue IN VIA Website: #StoppDigitaleGewalt
Digitale Gewalt gehört für viele junge Menschen zum Alltag. Die neue IN VIA Website #StoppDigitaleGewalt unterstützt pädagogische Fachkräfte mit Informationen, Materialien und einem modularen Workshop-Konzept, um junge Menschen zu sensibilisieren und zu stärken. Alle Inhalte – inklusive Präsentationen und Handouts – stehen kostenfrei zur Verfügung.
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IN VIA im Netzwerk
BAG KJS und IN VIA bewerten den Referentenentwurf zum 1. Kinder- und Jugendhilfestrukturreformgesetz (KJHSRG)
Die BAG KJS äußert sich unter Mitwirkung von IN VIA zum 1. KJHSRG im Interesse junger Menschen mit geringen Chancen. Sie begrüßt grundsätzlich die Zusammenführung der Eingliederungshilfe, warnt aber vor Einsparungen in der Kinder- und Jugendhilfe. Ein inklusiver Anspruch muss verlässlich bedarfsdeckend finanziert sein – aktuell fehlen jedoch Ressourcen, während Sparpotenziale kalkuliert werden. Positiv ist die Anerkennung der Jugendsozialarbeit als infrastrukturelles Regelangebot, doch fehlen auch hier adäquate Mittel für eine ausreichende personelle und finanzielle Ausstattung. Die BAG KJS warnt vor einer Verlagerung von individuellen Hilfen zur Erziehung in die Jugendsozialarbeit. Stattdessen fordert sie stärkere Einbindung der Träger in Planung und Umsetzung sowie individuelle Hilfepläne, Partizipation, Transparenz und interdisziplinäre Zusammenarbeit.
Zur BAG KJS Stellungnahme
Stellungnahme der BAG FW zum 1. KJHSRG
Die BAGFW begrüßt die geplante Gesamtzuständigkeit der Kinder- und Jugendhilfe und sieht Kostendruck bei Ländern und Kommunen. Der Versuch, mit dem Referentenentwurf Inklusion und Effizienz zu verbinden, scheitert aber: Inklusion wird vorrangig als Verwaltungs- und Kostensenkungsprojekt behandelt, statt als ressourcenintensiver Rechtsanspruch. Ohne umfassende Absicherung zentraler Voraussetzungen (individuelle Rechtsansprüche, Leistungs- und Vertragsrecht, klare Standards, Schnittstellenklärung, stabile Finanzierung) ist eine inklusive Jugendhilfe nicht tragfähig. Nachbesserung ist daher nötig.
Zur BAG FW Stellungnahme
AGJ spricht in ihrer Stellungnahme zum 1. KJHSRG von Weichenstellung
Die AGJ begrüßt den Referatsentwurf zum 1. KJHSRG als wichtigen Schritt zur inklusiven Weiterentwicklung der Kinder- und Jugendhilfe. Gleichzeitig enthält er neue Änderungsvorschläge, um den Sozialstaat zukunfts- und handlungsfähig zu erhalten. Beide Anliegen sind gewichtig. Ihre Verwirklichung bedarf aus Sicht der AGJ jedoch einer realistischen Einschätzung. Die Jugendhilfe sichert den sozialstaatlichen Unterbau für gutes Aufwachsen. Daher bietet die AGJ bietet ihre fachliche Expertise an für den weiteren Diskurs.
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Bahnhofsmission / Bahnhofsmission in Kooperation mit ...
Zentrales Begegnungsevent zum Tag der Bahnhofsmission 2026 mit einem Treffen Vorständinnen von DCV und DW in der IN VIA-Bahnhofsmission am Berliner Ostbahnhof
Anlässlich des #TagDerBahnhofsmission begrüßte die Geschäftsführerin von IN VIA Berlin Caritas-Präsidentin Eva Welskop-Deffaa und Diakonie-Vorständin Elke Ronneberger am18. April 2026 in der Bahnhofsmission am Berliner Ostbahnhof. Unter dem Motto „Menschlichkeit gibt Halt“ machten sie gemeinsam mit den Vorsitzenden des Bahnhofsmission Deutschland e.V., Josef Lüttig und Klaus-Dieter Kottnik, und IN VIA Deutschland-Vorständin Monika Kleinefenn, auf die sich zunehmend verschlechternden Lebenslagen der Gäste der Bahnhofsmissionen und die Bedeutung einer Einrichtung, die vielen Menschen Halt gibt, aufmerksam. Sie bedankten sich bei den vielen Ehrenamtlichen, die die Bahnhofsmissionsarbeit erst möglich machen.
22 Jahre prägend für die Bahnhofsmissionen: Hedwig Gappa-Langer verabschiedet
Nach 22 Jahren geht Hedwig Gappa-Langer, Referentin bei IN VIA Bayern, in den Ruhestand. Sie prägte die Bahnhofsmissionen im Freistaat insbesondere in Förderstrukturen, Netzwerkarbeit und mit Projekten wie „Das Leben ist eine Kunst“ oder der Wanderbank.
„Sie hat die Bahnhofsmissionen in Bayern nachhaltig weiterentwickelt“, sagt Vorständin Rita Schulz. Auch auf Bundesebene vertrat sie bayerische Interessen und wurde in München mit der Dankmedaille des Deutschen Caritasverbandes ausgezeichnet.
Anerkennung kam auch aus den Einrichtungen, etwa von Anita Dorsch (Bahnhofsmission Nürnberg), die die Unterstützung der Landesebene hervorhob.
Beim Abschied wurde ihr Engagement u. a. mit dem Buch „Das kleine Hedwig-Lexikon“ gewürdigt. Künftig übernehmen Michelle Agler und Natalie Helmö ihre Aufgaben, Harald Keiser bleibt Pendant bei der Diakonie Bayern.
Für die Zukunft wünscht sich Gappa-Langer eine verlässliche Absicherung der Angebote. 2025 verzeichneten die zwölf bayerischen Bahnhofsmissionen über 1.000.000 Hilfeleistungen bei rund 620.000 Kontakten.

Materialshop wiedereröffnet
Auf www.bahnhofsmission.de sind jetzt wieder Klassiker und neue Merchandise-Artikel für die Öffentlichkeitsarbeit der Bahnhofsmissionen erhältlich.
Trägerbeteiligung an der Erarbeitung der „Leistungsstandards, Teil 2“
Die Bundesgeschäftsstelle lädt in Koopertion mit der „AG Leistungsstandards“ alle Bahnhofsmissionsträger zu einer Videokonferenz zur gemeinsamen Erarbeitung des zweiten Teils der Leistungsstandards für die Arbeit der örtlichen Einrichtungen ein. Zwei Termine zur Auswahl: 07.05.2026, 11-12:30 Uhr und 12.05.2026, 15-16:30 Uhr. Zum Teilnahmelink
Entwurf der Leistungsstandards: Siehe Einladung.
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Ausbildung & Qualifizierung
Ausbildungsabbruch wird zur Einkommensfalle
Viele Jugendliche beenden Ausbildungswege vorzeitig, obwohl formale Abschlüsse oft als Voraussetzung für stabile, gut bezahlte Beschäftigung gelten. Langfristig sinkt laut dem Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) das Einkommen vor allem bei jungen Menschen aus sozial benachteiligten Familien deutlich, während es bei besser gestellten Familien stabil bleibt. Die kausalen Zusammenhänge sind unklar. Angesichts des Fachkräftemangels will die Politik Abbrüche reduzieren. Die Studie „Stratified Scars“ analysiert dazu Längsschnittdaten, um Arbeitsmarktfolgen von Abbrüchen und soziale Ungleichheiten in Deutschland zu untersuchen.
Themenseite zu Teilqualifikationen vom Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB)
Das BIBB bietet auf einer neuen Themenseite Informationen, Hintergrund und Fördermöglichkeiten zu Teilqualifikationen. Sie richtet sich an junge Menschen bis 25 Jahren, die eine berufliche Erfahrung aber keine beziehungsweise keinen verwertbaren Berufsabschluss haben. Möglichkeiten zur Nachqualifizierung können in mehreren Schritten von jeweils drei bis sechs Monaten absolviert werden, 5–7 Teilqualifikationen ergeben oft den vollen dualen Beruf und führen zum Berufsabschluss. Sprachförderung sowie der Erwerb digitaler Kompetenzen ist begleitend möglich.
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Bildung
Neuerscheinung: Kritische Auseinandersetzung mit Klassismus
Die Bundeszentrale für politische Bildung hat eine Handreichung mit dem Titel „Kritische Auseinandersetzung mit Klassismus“ herausgegeben. Sie bietet eine fundierte Einführung in Klassismuskritik und stellt zugleich konkrete, praxisnahe Methoden für die schulische und außerschulische Bildungsarbeit mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen vor. Angeregt wird Klassismus im Bildungskontext zum Thema zu machen und kritisch zu bearbeiten.
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Aus den Verbänden der Jugendsozialarbeit
Rund 600 Fachkräfte aus Praxis, Wissenschaft und Politik diskutierten beim Bundeskongress Schulsozialarbeit 2026 in Hildesheim über die Zukunft des Arbeitsfeldes. Im Fokus standen Armut, Digitalisierung, nachhaltige Bildung und fachliche Standards. Mit der Hildesheimer Erklärung fordern die Teilnehmenden einen flächendeckenden Ausbau, verlässliche Finanzierung und eine stärkere strukturelle Verankerung der Schulsozialarbeit.
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Mädchen & Frauen
Statement zu geschlechtsbezogener digitaler sexualisierter Gewalt
Der Bundesverband Frauenberatungsstellen und Frauennotrufe (bff) hat ein Statement zu geschlechtsbezogener digitaler sexualisierter Gewalt veröffentlicht – mit Forderungen und Handlungsempfehlungen.
Geschlechterbezogene Unterschiede: Studie zu Erwerbs- und Sorgearbeit
Welchen Einfluss hat Fürsorgearbeit auf geschlechterbezogene Unterschiede bei Erwerbsarbeit und Einkommen? Die Studie „Stand der Gleichstellung von Frauen und Männern in Deutschland: Fokus Sorgearbeit“ zeigt Fortschritte wie auch fortbestehende Ungleichheiten bei Erwerbs- und Sorgearbeit.
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Migration & Integration
Open-Access-Buch zur Arbeitsmarktintegration von Frauen mit Fluchterfahrung
Orientierungskurse lassen kaum Raum für Diskussion und Reflexion
Eine Evaluation des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (BAMF) zeigt, dass der Unterricht in Orientierungskursen oft stark auf den Abschlusstest ausgerichtet ist und nur wenig Zeit für die vertiefte Auseinandersetzung mit Inhalten bleibt. Potenziell konfliktreiche Themen werden oft ausgeklammert.
Rechtlich gleichgestellt - praktisch benachteiligt? EU-Zugewanderte in Deutschland
Die von der EU-Gleichbehandlungsstelle in Auftrag gegebene Studie untersucht die Gründe für Zu- und Abwanderung von EU-Bürger*innen, analysiert zentrale Hürden im Alltag trotz formaler Gleichstellung und zeigt Ansatzpunkte für bessere gesellschaftliche Teilhabe sowie faire Arbeitsbedingungen auf.
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Neue Programme und Projektausschreibungen
Förderaufruf „Gesellschaftlicher Zusammenhalt – Vor Ort. Vernetzt. Verbunden.“
Das Bundesprogramm „Gesellschaftlicher Zusammenhalt" (BGZ) fördert Projekte, die das Miteinander in den Städten und Kommunen nachhaltig stärken. Eine Interessenbekundung für das Förderjahr 2027 kann bis zum 30.06.2026 beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) eingereicht werden.
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Termine & Tagungen
Arbeitsmarkt und Gleichstellung im Kontext von Fluchterfahrung und Intersektionalität am 05.05.2026 (digital)
Die Bundesstiftung Gleichstellung, Minor – Projektkontor für Bildung und Forschung und die Abteilung Integration des DeZIM laden am 05.05.2026 von 10 bis 11.30 Uhr zum digitalen Dialog ein über die Arbeitsmarktintegration und Teilhabe von Frauen mit Fluchterfahrung aus gleichstellungspolitischer Perspektive.
Mehr Informationen
Save the Date: Kinder- und Jugendhilfe in Zeiten von gesellschaftlicher Polarisierung, Demokratiefeindlichkeit und Rechtsruck
Die AGJ lädt ein zu einer Reflexions- und Netzwerktagung mit dem Titel „Kinder- und Jugendhilfe in Zeiten von gesellschaftlicher Polarisierung, Demokratiefeindlichkeit und Rechtsruck“ am 15./16. September 2026 in Köln. Programm und Anmeldemöglichkeit werden im Mai veröffentlicht.
Startchancen-Konferenz 2026: Wirkungsorientierung im Fokus – Kompetenzsteigerung möglich und messbar machen.
Das BMBFSFJ lädt am 10. und 11. Juni zur diesjährigen Startchancen-Konferenz ein. Die Veranstaltung rückt die Frage in den Mittelpunkt, wie das Startchancen-Programm in der Umsetzung größtmögliche Wirkung entfalten kann. Anmeldungen sind bis 5. Mai möglich.
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Angebote der IN VIA Akademie Paderborn

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Fachtagung: Strategien und interdisziplinäre Umsetzungsmöglichkeiten für eine selbstbestimmte Lebensführung und soziale Teilhabe
- Juni 2026 (12:00 Uhr) bis 9. Juni 2026 (16:00 Uhr, Paderborn)
Die Tagung vermittelt praxisnahe Handlungskonzepte zur Förderung von Alltagskompetenzen in der Eingliederungs-, Kinder-, Jugend- und Familienhilfe. Ziel ist es, Fachkräfte in ihrer Handlungssicherheit zu stärken und Impulse für eine bedarfsgerechte Unterstützung zu geben.
Im Fokus stehen Beeinträchtigungen und herausfordernde Lebenslagen, die Alltag, Wohnen und Haushaltsführung von Kindern, Jugendlichen, jungen Erwachsenen und Familien beeinflussen.
Behandelt werden u. a. Assistenz in der Haushaltsführung, personenzentriertes Handeln sowie die Förderung von Alltags- und Lebenskompetenzen. Vorgestellt werden zwei erprobte, fachlich fundierte Konzepte. Weitere Themen sind interdisziplinäre Zusammenarbeit, Übergänge in Ausbildung und Arbeit sowie Selbstfürsorge und Professionalisierung von Fachkräften.
Die Tagung bietet praxisnahe Einblicke in Methoden, Tools und Unterstützungsansätze zur Stärkung von Selbstständigkeit, Teilhabe und Entwicklung.
Mehr Informationen und Anmeldung
Immer auf dem Sprung… - Der Spagat zwischen Rolle und Aufgabe
vom 6. Mai 2026, 10:30 Uhr bis 7. Mai 2026, 16:15 Uhr, Paderborn
Als Führungs- und Leitungskraft springen Sie zwischen unterschiedlichen Rollen und Aufgaben hin und her. Das verlangt viel Klarheit und eine sichere Haltung. Denn bei dem Gefühl, es allen recht machen zu wollen, bleiben die eigenen Interessen oft selbst auf der Strecke. Dieser Spagat kann anstrengend und zermürbend sein. Wie gehen Sie mit den unterschiedlichen Anforderungen und Erwartungen um? In dieser Veranstaltung erhalten Sie wichtige Aspekte zur Stärkung Ihrer Kompetenzen sowie mehr Sicherheit, damit Sie sich klarer positionieren und zukünftig die einzelnen Rollen gut gestalten können.
Mehr Informationen
Bunt, lecker, selbstbestimmt – Gesund essen mit Spaß und Vielfalt
vom 19. Mai 2026, 10:30 Uhr bis 20. Mai 2026, 16:15 Uhr, Paderborn
Gesund essen – aber entspannt! Dieses Seminar zeigt, wie Ernährungsthemen kind- und jugendgerecht sowie für Bewohner*innen besonderer Wohnformen, alltagstauglich und mit Freude umgesetzt werden können. Im Mittelpunkt stehen Genuss, Selbstbestimmung und die Lust an Vielfalt – statt erhobenem Zeigefinger, Diätregeln oder Verboten. Vermittelt werden alltagstaugliche Ideen, kreative Methoden und kleine Veränderungen mit großer Wirkung. Ziel ist eine nachhaltige Gesundheitsförderung, die Lebensfreude weckt, Mitbestimmung stärkt und gemeinsam Spaß macht – beim Einkaufen, Kochen und Genießen.
Mehr Informationen
Informationen der bundeszentralen und überregionalen Fortbildungsakademien in der Caritas erhalten Sie auf deren Homepages und in den Kursprogrammen unter https://www.caritas-akademien.de.
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