IN VIA Nachrichten 03/2026

Liebe Freund*innen von IN VIA Deutschland
Von der SGB-II-Reform über die neue Beratungsstelle LUCA bis zum Bundeskongress Schulsozialarbeit – bei IN VIA tut sich einiges. Wir zeigen, wo junge Menschen Unterstützung brauchen, wie wir Gleichstellung und Schutz stärken und welche spannenden Projekte, Studien und Veranstaltungen aktuell laufen.
Neugierig? Dann lesen Sie im Newsletter, was sich bundesweit bewegt und welche Impulse aus der Jugendsozialarbeit gerade besonders wichtig sind.
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Einladung: Bundesfachkonferenz Jugendsozialarbeit von IN VIA am 17./18. Juni in Freiburg
Herzliche Einladung an alle Fach-, Koordinierungs- und Beratungskräfte aus den Feldern der Jugendsozialarbeit und der Schulsozialarbeit zur diesjährigen Bundesfachkonferenz. Sie dient dem intensiven Fachaustausch in der bundesweiten Jugendsozialarbeit von IN VIA und fokussiert im gemeinsamen Fachteil dieses Jahr das Thema „Mentale Gesundheit junger Menschen“. Wir bitten um zeitnahe Anmeldung, bereits bis 23.03.2026.
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IN VIA benennt gleichstellungspolitische Anforderungen bei der Ausgestaltung des 13. SGB-II-Änderungsgesetzes
IN VIA bewertet das o. g. Gesetzesvorhaben aus gleichstellungspolitischer Sicht und weist darauf hin, dass bei § 10 (Zumutbarkeit) Abs. 1 Nr. 3 SGB II eine klare Definition des Begriffs „gesicherte Betreuung“ fehlt, die die tatsächlichen Bedingungen der Kinderbetreuung berücksichtigt. Eine unzureichende Betreuungssituation darf außerdem nicht zu Sanktionen führen.
Für die Umsetzung von § 16e SGB II hält IN VIA eine nachhaltige Ausgestaltung für wichtig. Dazu gehört vor allem eine flexiblere bzw. längere Förderdauer bei komplexen Vermittlungshemmnissen. Gleichzeitig wird ein einfacher Zugang, insbesondere zu § 16i SGB II (Teilhabe am Arbeitsmarkt), gefordert. Ergänzend braucht es eine gesetzlich verankerte, geschlechterdifferenzierte Evaluation, die die Wirksamkeit von § 16e im Vergleich zu § 16i überprüft.
Mehr dazu auf unserer Website.
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Die Digitale Landkarte zum Thema Schulabsentismus ist online!
Die ersten Träger, außerschulischen Lernorte und Projekte, die sich mit dem Thema Schulabsentismus beschäftigen, sind nun in unserer bundesweiten digitalen Landkarte im Rahmen des Projektes „Schule-ohne mich!? – neue Erkenntnisse und Handlungsanforderungen bei Schulabsentismus“ vernetzt. Wer ebenfalls in der Landkarte sichtbar sein möchte, kann sich über ein Formular eintragen lassen. Sowohl eine Anleitung zur Beteiligung als auch die digitale Landkarte sind auf der Projekthomepage zu finden.
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Bundeskongress Schulsozialarbeit: Hildesheimer Erklärung fordert Ausbau und Absicherung
Rund 600 Teilnehmende aus Praxis, Wissenschaft, Verbänden und Politik kamen am 5./6. März 2026 zum Bundeskongress Schulsozialarbeit in Hildesheim zusammen. Unter dem Motto „Professionell. Nachhaltig. Zukunftsorientiert.“ diskutierten sie Perspektiven des Arbeitsfeldes. IN VIA Deutschland unterstützte die Umsetzung des Kongresses im Rahmen des Kooperationsverbundes Schulsozialarbeit maßgeblich. In der zum Kongressabschluss veröffentlichten Hildesheimer Erklärung werden ein flächendeckender Ausbau der Schulsozialarbeit, verlässliche Finanzierungsstrukturen und bundesweite Qualitätsstandards gefordert.
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IN VIA Deutschland veröffentlicht Position zum Thema „Mentale Gesundheit junger Menschen“
Psychische Belastungen gehören für viele junge Menschen zum Alltag. Studien zeigen seit Jahren steigende Belastungswerte. IN VIA Deutschland bringt jetzt die Perspektive der Jugendsozialarbeit und der Schulsozialarbeit in die aktuelle Debatte über eine Strategie der Bundesregierung zur mentalen Gesundheit junger Menschen ein. Im Mittelpunkt stehen konkrete Forderungen für wirksame Prävention, zur Beteiligung junger Menschen und für den Ausbau verlässlicher Unterstützungsstrukturen wie Jugendsozialarbeit und Schulsozialarbeit.
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Save the Date: IN VIA Aktionstag gegen Diskriminierung am 1.10.2026
Auch in diesem Jahr findet der bundesweite IN VIA Aktionstag gegen Diskriminierung statt. Der Aktionstag bietet den IN VIA Verbänden eine Plattform, um ihre Forderungen und Wünsche in die Öffentlichkeit zu tragen und gemeinsam ein Zeichen gegen Diskriminierung zu setzen. Weitere Infos folgen.
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Anmeldung ab 19.3. möglich: Digitale Fachtagung „Schulabsentismus - Hinschauen. Wahrnehmen. Nachfragen.“ am 21.5.
Die diesjährige Online-Fachtagung in der gemeinsamen Veranstaltungsreihe von BAG EJSA (Federführung 2026), IN VIA Deutschland und BAG KJS zum Thema „Schulabsentismus“ wird grundlegende Informationen, aktuelle Forschungsvorhaben sowie die Vielfalt bewährter Handlungsansätze in zahlreichen Praxisimpulsen vorstellen. Prof. Dr. Ricking hält den Hauptinput und stellt das aktuelle Forschungsprojekt „Sancho“ vor. IN VIA Deutschland berichtet zum aktuellen Stand des Projekts „Schule – ohne mich!?“.
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Jetzt anmelden für: Webinar “digitales Wohlbefinden (queere) Jugendlicher stärken“ am 06.05.2026 10:00-12:00 Uhr
Das interaktive Webinar “Digitales Wohlbefinden (queerer) Jugendlicher stärken - Workshopkonzepte aus dem Projekt QueeResilience“ findet unter der Leitung des Referenten Matthias Wolf der Stiftung Digitale Chancen am 06.05.2026 statt. Die Teilnehmenden erhalten praxisnahe Anregungen und Übungen sowohl für die eigene Arbeit mit queeren Jugendlichen als auch für vielfältige Jugendgruppen insgesamt.
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IN VIA im Netzwerk
Beratungsstelle LUCA: Hilfe für Mädchen, junge Frauen und nicht-binäre Jugendliche bei häuslicher Gewalt
Häusliche Gewalt nimmt zu – aktuelle Studien zeigen, dass jedes achte Mädchen körperliche und jedes fünfte psychische Gewalt erlebt. Für nicht-binäre Jugendliche liegen bislang keine belastbaren Zahlen vor. Die Dunkelfeldstudie „LeSuBiA“ verdeutlicht zudem, dass das Hilfesystem oft nicht ausreicht, besonders fehlen niedrigschwellige, fachspezifische Angebote.
Um diese Lücke zu schließen, eröffnete IN VIA Diözesanverband Freiburg am Tag der Menschenrechte 2025 die Beratungsstelle LUCA. Unter dem Motto „Wir sind für dich da – gemeinsam gegen Gewalt“ bietet LUCA vertrauliche Beratung, Orientierung zu Rechten und Schutzmöglichkeiten sowie konkrete Unterstützung im Krisenfall.
Zielgruppe und Angebot
LUCA richtet sich an 12- bis 21-Jährige, die von körperlicher, psychischer, sozialer, finanzieller oder digitaler Gewalt betroffen sind oder sich schützen möchten. Das Angebot umfasst:
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Vertrauliche Beratung in geschütztem Rahmen
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Unterstützung bei der Bewältigung häuslicher Gewalt
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Informationen zu Rechten, Schutzmöglichkeiten und Notfallwegen
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Hilfe bei der Entwicklung sicherer Strategien und nächster Schritte
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Vermittlung an Fachstellen
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Gruppenangebote zum Austausch und gegenseitiger Unterstützung
Auch pädagogische Fachkräfte und Erziehungsberechtigte gehören zur sekundären Zielgruppe. LUCA wird durch die Aktion Mensch gefördert.
Stimmen zur Eröffnung
„Mit LUCA schaffen wir eine sichere Anlaufstelle, wo Betroffene ohne Angst über Gewalt sprechen und konkrete Hilfe finden können“, sagt Regionalleiterin Leonie Bronner.
„IN VIA will dazu beitragen, häusliche Gewalt zu enttabuisieren und ihr Ausmaß sichtbar zu machen. Häusliche Gewalt ist keine Privatangelegenheit“, betont Annette Albrecht, Vorstandsvorsitzende von IN VIA Freiburg.
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Bahnhofsmission / Bahnhofsmission in Kooperation mit ...
Spendenkampagne der Bahnhofsmissionen in Nordrhein-Westfalen
Die 23 Bahnhofsmissionen in Nordrhein-Westfalen, darunter auch die Bahnhofsmission Köln, starten eine landesweite Spendenkampagne, um ihre Hilfsangebote langfristig zu sichern. Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW unterstützt sie mit 1,25 Millionen Euro, um Finanzierungslücken zu schließen und ein Fundraisingkonzept aufzubauen. Die nordrhein-westfälischen Bahnhofsmissionen leisten jährlich rund eine Million Hilfestellungen, etwa Orientierung an Bahnhöfen, Hilfe in Notlagen, Unterstützung für Wohnungslose oder Begleitung von Reisenden. Ziel der Kampagne ist es, Spenden zu sammeln, damit die kostenlose, unbürokratische Hilfe der rund 500 haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitenden dauerhaft bestehen kann. „Wir sind Minister Laumann und seinem gesamten Haus sehr dankbar für die umfassende und pragmatische Unterstützung“, so Andrea Redding, Sprecherin der IN VIA LAG NRW und Vertreterin der katholischen Bahnhofsmissionsarbeit.
Tag der Bahnhofsmission –18. April 2026 – „Menschlichkeit gibt Halt.“
Die Bahnhofsmissionen sind zu dezentralen Aktionen zum Tag der Bahnhofsmission aufgerufen.
Plakate, Social-Media-Post und Muster-Presseinformation sind im passwortgeschützten Bereich von www.bahnhofsmission.de (unter „Öffentlichkeitsarbeit“) bereitgestellt.
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Kirche und Gesellschaft
Internationale Wochen gegen Rassismus
Unter dem Motto „100 % Menschenwürde. Zusammen gegen Rassismus und Rechtsextremismus“ finden vom 16. bis 29. März 2026 die Internationalen Wochen gegen Rassismus mit über 3.500 gemeldeten Veranstaltungen statt.
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Ausbildung & Qualifizierung
Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB): Flexible Ausbildungsformate werden zu wenig genutzt
Bereits bestehende flexible Ausbildungsformate und individuelle Förderangebote bieten die Chance, mehr jungen Menschen zu einem erfolgreichen Ausbildungsabschluss zu führen. Entscheidend ist jedoch, dass diese Angebote auch in Anspruch genommen werden.
Zum Beitrag
„Augmented Intelligence“: wie KI in der beruflichen Beratung Fachkräfte unterstützen kann
KI-Systeme sind verlockend für beratende Fachkräfte. Sie versprechen schnellere Recherche, bessere Matching-Ergebnisse, 24/7-Verfügbarkeit uvm. Aber funktioniert das auch in der Praxis? Zwei Projekte zeigen, dass dies auch in der Praxis funktioniert: KI-BEP der Hochschule der Bundesagentur für Arbeit und Jobiri aus Österreich zeigen, dass KI dann funktioniert, wenn Menschen sie bewusst lenken. Die Frage ist daher nicht, ob, sondern wie KI als Assistenz verantwortungsvoll und sinnvoll genutzt werden können und Fachkräfte ihre zentrale Rolle behalten.
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Mit Resilienz statt Stabilität die Berufsbildung neu denken
Die demografische Entwicklung, der Fachkräftemangel und die zunehmende Bedeutung Künstlicher Intelligenz stellen das Berufsbildungssystem vor große Herausforderungen. Millionen junge Menschen ohne Abschluss sowie starre, veraltete Berufsbilder machen deutlich: Ein „Weiter so!“ reicht nicht aus. BIBB-Präsident Esser fordert daher ein neues Leitprinzip.
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Bildung
Correctiv-Artikel: Absicherung von Schulsozialarbeit gefordert
Ein Bericht des Recherchenetzwerks Correctiv weist auf die Bedeutung von Schulsozialarbeit als wichtige Schnittstelle zwischen Jugendhilfe und Schulen hin und zeigt zugleich, dass die strukturelle Absicherung des Arbeitsfeldes in vielen Bundesländern weiterhin unzureichend ist – ein Thema, das auch auf dem Bundeskongress Schulsozialarbeit intensiv diskutiert wurde.
Zum Beitrag
Deutsches Schulbarometer 2025/26 zu schulischem Wohlbefinden, Unterrichtsqualität, Partizipationsmöglichkeiten und (Cyber-)Mobbing
Laut dem neuen Schulbarometer der Robert Bosch Stiftung nimmt die psychische Belastung von Kindern und Jugendlichen in Deutschland erstmals seit der Corona-Pandemie wieder zu. Jedes vierte Kind in Deutschland weist psychische Auffälligkeiten auf, besonders häufig junge Menschen aus einkommensschwachen Familien. Zudem wünscht sich die große Mehrheit der Schüler:innen mehr Einfluss auf die Gestaltung des Unterrichts, fühlt sich bislang jedoch nur unzureichend gehört.
Gleiche Leistung, ungleiche Chancen
Eine neue Studie vom Leibniz‑Institut für Bildungsverläufe (LIfBi) analysiert erstmals umfassend, wie soziale Herkunft in Deutschland den gesamten Bildungsverlauf eines Menschen beeinflusst – von der frühen Kindheit bis zum Übergang in Studium und Ausbildung.
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Aus den Verbänden der Jugendsozialarbeit
Kooperationsverbund Jugendsozialarbeit zu Social Media für junge Menschen: Befähigen statt verbieten
Der Kooperationsverbund Jugendsozialarbeit (KV JSA) lehnt ein generelles Verbot des Zugangs zu Social-Media-Angeboten für junge Menschen ab. Im Sinne der UN-Kinderrechtskonvention muss die Trias aus Schutz, Befähigung und Teilhabe in allen Lebensbereichen junger Menschen sichergestellt sein. Ein generelles Verbot würde dieser Trias widersprechen und eine Altersgruppe vom Zugang zu Informationen, digitalen Räumen und gesellschaftlichen Entwicklungen ausschließen.
Umfrage zu digitalen Fähigkeiten und Bedarfen in der Jugendsozialarbeit
Der Kooperationsverbund Jugendsozialarbeit führt eine Umfrage zum Stand der digitalen Transformation in der Jugendsozialarbeit durch. Noch bis zum 30. April 2026 werden Erfahrungen, Bedarfe und der Einsatz digitaler Tools aus Sicht der Fachkräfte anonym erfasst. Die Ergebnisse der Umfrage fließen in Empfehlungen, politische Interessenvertretung und die Planung von Unterstützungsangeboten ein.
Zwischenruf: Kinderschutz wahren in der „Neuen Grundsicherung“
Die SGB-II-Reform zielt u.a. darauf ab, Jobcentern wirksamere Instrumente an die Hand zu geben, um die Mitwirkung der Leistungsbeziehenden stärker einzufordern. Vorgesehen sind die Ausweitung von Leistungskürzungen sowie der vollständige Leistungsentzug (Totalsanktion) bei mehrfachen Meldeversäumnissen. Mit dem Zwischenruf kritisieren die unterzeichnenden Verbände die Änderungen, weisen auf deren existenzgefährdende Folgen für Kinder in Bedarfsgemeinschaften hin und fordern, den Kinderschutz in der „Neuen Grundsicherung“ zu wahren.
Zwischenruf: „Jugendgerechte Weiterentwicklung von Jugendberufsagenturen
Der Kooperationsverbund Jugendsozialarbeit hat Vorschläge für eine jugendgerechte Weiterentwicklung von Jugendberufsagenturen erarbeitet und stellt dabei Beteiligungsformate junger Menschen in den Focus.
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Mädchen & Frauen
Deutscher Frauenrat fordert: Kein Stillstand bei Gleichstellung!
Zum Internationalen Frauentag am 8. März rief der Deutsche Frauenrat die Bundesregierung auf, Gleichstellungspolitik als gemeinsame Aufgabe aller Ressorts konsequent voranzutreiben und die dafür notwendigen politischen und finanziellen Prioritäten zu setzen.
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Migration & Integration
BAGFW kritisiert angekündigte Streichung der unabhängigen Asylverfahrensberatung
Das Bundesinnenministerium plant, die unabhängige Beratung im Asylverfahren inklusive der besonderen Rechtsberatung für vulnerable Schutzsuchende ab 2027 nicht mehr zu finanzieren. Die Freie Wohlfahrtspflege warnt vor gravierenden Folgen für Betroffene, Rechtsstaat und Funktionsfähigkeit des Asylsystems.
Anwendung der GEAS-Rechtsakte: Praxishinweise zum zeitlichen Rahmen
Equal Rights Beyond Borders hat Praxishinweise zum zeitlichen Rahmen und zu Übergangsregelungen für die Anwendung der GEAS-Rechtsakte veröffentlicht. Trotz einheitlichem Anwendungsstart der GEAS-Rechtsakte zum 12.06.2026 werden alte und neue Regeln angesichts der Stichtagsregelung parallel gelten.
Petition: Zulassungsstopp für Integrationskurse zurücknehmen!
Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft hat eine Petition gestartet, die die Bundesregierung dazu aufruft, den vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge verfügten Zulassungsstopp zurückzunehmen. Dadurch wird rund 130.000 Menschen der Zugang zu Integrationskursen verwehrt.
BAMF baut Erstorientierungskurse für Asylsuchende um rund 60 Prozent aus
Kurz nach Mitteilung des Zulassungsstopps zu den Integrationskursen hat das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge angekündigt, Erstorientierungskurse (EOK) für Asylsuchende bis 2029 um rund 60 Prozent auszubauen. Ein EOK umfasst insgesamt 300 Stunden.
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Neue Programme & Projektausschreibungen
Aktion Mensch verlängert Förderaktion „Zeichen setzen!“
Die Förderaktion „Zeichen setzen! Für mehr Respekt und Vielfalt“ wurde auf unbestimmte Zeit verlängert, bis die insgesamt 5 Millionen Euro Fördermittel ausgeschöpft sind. Projekte für ein respektvolles Miteinander von jungen Menschen mit und ohne Behinderung werden mit bis zu 7.500 Euro ohne Eigenmittel gefördert.
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Termine & Tagungen
Nächstes Caritas-Klima-Netzwerktreffen der Kinder- und Jugendhilfe am 18.03.2026
Das nächste digitale Netzwerktreffen des Caritas-Klima-Netzwerks findet am 18.03. von 10:00-12:00 Uhr statt. Patricia Münstermann, Referentin für Klimaschutz und Nachhaltigkeit der Jugendhilfe im Erzbistum Paderborn gibt einen Einblick zum Thema Organisationsentwicklung und zu konkreten Projektbeispielen zur Energietransformation, Kommunikation und Pädagogik. Der andere thematische Input kommt von Diana Ochs von „Innatura“, wie man nachhaltig und kostengünstige Beschaffungsoptionen kommt. Innatura vermittelt fabrikneue Sachspenden an gemeinnützige Organisationen.
Anmeldung
Leave them kids alone? – Junge Perspektiven auf die Social-Media-Debatte, 25.3.26, 14:00-15:30 Uhr
Aktuelle Debatten über Altersbeschränkungen oder ein Social-Media-Verbot für Kinder und Jugendliche berücksichtigen oft nicht die Perspektive junger Menschen. Beim ersten NETTZ:Gespräch am 25.03.2026 kommen junge Menschen zu Wort, um ihre Erfahrungen darüber zu teilen, welche Probleme sie in digitalen Räumen erleben und welchen Nutzen soziale Medien für sie haben. Es geht darum, zu beleuchten, was sich auf Plattformen ändern muss, welche Unterstützungsangebote notwendig sind und wer die Verantwortung für sichere digitale Räume trägt.
Mehr Informationen
Save the date: Startchancen-Konferenz 2026 am 10. - 11. Juni in Berlin
Während der Laufzeit des Startchancen-Programms bieten jährliche Startchancen-Konferenzen die Gelegenheit zu Vernetzung, fachlicher Vertiefung und einer Reflexion der Programmfortschritte. Die Startchancen-Konferenz 2026 wird sich insbesondere mit dem Thema „Wirkungsorientierung im Fokus – Kompetenzsteigerung möglich und messbar machen“ beschäftigen.
Digitale Fortbildungsreihe zum Familiennachzug (Mai-Dezember 2026)
Am 06.05.2026 startet eine vierteilige, digitale Fortbildungsreihe zu aktuellen Fragen des Familiennachzugs. Die kostenfreien Veranstaltungen werden gemeinsam von Diakonie Deutschland, Deutscher Caritasverband und UNHCR organisiert und richten sich insbesondere an Berater*innen der Migrationsfachdienste.
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